Auf das Interesse an guten Krimis setzen die Ortsverbände Stadtlohn und Vreden von Bündnis90/Die Grünen im Landtagswahlkampf und laden ein zur Lesung des deutschniederländischen Autorenduos Hoeps & Toes am Donnerstag den 29. April um 19:30 Uhr im Haus Hakenfort.
Das Lügenarchiv ist das zweite Buch um den Kunstrestaurator Patati und die Profilerin Spijker von Thomas Hoeps und Jac. Toes, das im grafit-Verlag erschienen ist. Das Buch rückt ein global hochbrisantes Thema in den Blick: das lukrative Geschäft mit Biokraftstoffen und seine Folgen für Umwelt und Bevölkerung in Afrika. Und natürlich geht es auch um das deutsch-niederländische Verhältnis. Mit einem Augenzwinkern werden dabei Klischees aufgegriffen und als solche gezeigt.
Die Grünen laden alle Interessierten recht herzlich zu diesem spannenden und unterhaltsamen Krimiabend ein- der Eintritt ist frei.
Auf zur Demo…
…zum Atommülllager Ahaus am 24. April 2010
Vor 24 Jahren am 26. April kam es im ukrainischen Tschernobyl zum SuperGAU. Noch heute leiden Millionen Menschen unter den Folgen. Trotzdem plant die schwarz-gelbe Koalition den Ausstieg vom Ausstieg. Im Kreis Borken befinden sich zwei wichtige Anlagen der Atomindustrie:
1. Ahaus: Für das Zwischenlager sind hunderte Atommülltransporte genehmigt, im Durchschnitt 2x pro Woche!! Ab 2011 sollen 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich anrollen – doch Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung!
2. Gronau: Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage wird trotz des Strahlenunfalls im Januar weiter ausgebaut, ab 2011 soll ein iesiges Zwischenlager für 60.000 Tonnen Uranoxid gebaut werden. Zum Gedenken an die Opfer von Tschernobyl und zum Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung rufen – unterstützt von den Grünen – bundesweit Anti-Atom-Initiativen zu Demonstrationen auf. Die Grünen in Vreden schließen sich diesem Aufruf an. Wir wehren uns gegen eine Renaissance der Atomenergie und die Verlängerung der Laufzeiten von veralteten Kernkraftwerken.
…wer mit uns nach Ahaus radeln möchte, kann sich hier melden. Abfahrt: 11:30 Uhr, Tenniscenter
Atomkraft – Nein, danke !!!

Am 24.04., zwei Tage vor dem Tschernobyl-Jahrestag und zwei Wochen vor der Landtagswahl, wollen wir bei der großen Anti-Atom-Demo in Ahaus ein starkes Zeichen für den Atomausstieg und die Energiewende setzen. Mit dabei sein werden u.a. unsere Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann und die Bundesvorsitzende Claudia Roth. Die Demo beginnt um 12:30 Uhr und führt vom Bahnhof Ahaus zum Atommüll-Zwischenlager.
Deine Stimme für GRÜN
Die große Koalition in NRW verhindern:
Am 9. Mai ist Muttertag
…und alle sind zufrieden 😉
Bäume weg…
Anträge …
Antrag Flugplatz:
Die Stadt Vreden verkauft sämtliche Gesellschaftsanteile am Flugplatz Stadtlohn Vreden an einen privaten Investor. Die Stadt Vreden setzt sich dafür ein, dass sich der Kreis Borken als öffentliche Hand aus den Flugplatzgesellschaften zurückzieht und der Flugplatz ausschließlich privat und ohne den Einsatz von Steuermitteln betrieben und finanziert wird.
Antrag Flächenmanagement:
Versorgung mit Baugrundstücken muss möglichst flächenschonend erfolgen und die demographischen Veränderungen berücksichtigen.
Ziel Produkt: Bereitstellung von Liegenschaften
Vorrangige Nutzung innerstädtische Flächenpotentiale vor Umwandlung von Natur und Landwirtschaftlichen Flächen in Wohngebiete
Antrag Energie:
Die Vredener Energieversorgung muss auf Regenerative Energieträger umgestellt werden und mit den vorhandenen fossilen Energieträgern muss ein möglichst hoher Wirkungsgrade erzielt werden.
Ziel Produktgruppe: Gebäudemanagement
Pro Kalenderjahr werden 5 % mehr Regenerative Energieträger in den Kommunalen Gebäuden eingesetzt.
Kraft Wärme Kopplung soll vorrangig eingesetzt werden.
Tschernobyl mahnt
…der OV Vreden ist dabei: Kein Castor nach Ahaus
Licht aus! – Klimaschutz an!
Schule der Zukunft
„Schule der Zukunft“ für alle Kinder
Gemeinsamer Unterricht soll zur Selbstverständlichkeit werden – das ist das Ziel GRÜNER Schulpolitik. Jedes Kind soll das Recht darauf haben, gemeinsam mit anderen Kindern lernen zu dürfen – unabhängig von seinen Fähigkeiten, seiner sozialen Herkunft und vom Geldbeutel seiner Eltern.
Weg vom vielgliedrigen Schulsystem
Das Festhalten am gegliederten Schulsystem in NRW ist nicht mehr zeitgemäß. Das bescheinigt auch eine ganze Palette teils namhafter Experten der schwarz-gelben Landesregierung. Doch diese – und dabei allen voran der Ministerpräsident – schalten die Ohren auf Durchzug und klammern ideologisch verbohrt und verblendet am alten, längst überholten System. Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sind mit der schwarz-gelben Koalition in NRW nicht zu machen. Und das bedeutet: Wird diese Politik nicht abgelöst, werden immer mehr Kinder durch das mangelhafte Schulsystem ihrer Zukunftschancen beraubt.
Wer wie die CDU versucht, die „Schule der Zukunft“ als „Einheitsschule“ zu diffamieren, spielt rücksichtslos mit falschen Begrifflichkeiten und schürt dadurch rücksichtslos Ängste vor allem von Eltern. Alle Kinder sollen bestmöglich gefördert und für alle Kinder soll es Verbesserungen geben. Wer mit ideologisierten Begrifflichkeiten arbeitet verschweigt auch, dass Länder mit integrativen Schulsystemen in internationalen Vergleichen immer wieder besser abschneiden. Das dürfte im Übrigen auch Herrn Rüttgers nicht neu sein.
Unser heutiges System verbaut Chancen
Wir brauchen eine Schulpolitik, in deren Mittelpunkt das längere gemeinsame Lernen steht. Derzeit gibt es kein anderes Land der OECD, in dem der Schulerfolg der Kinder so stark an die soziale Herkunft gekoppelt ist. In keinem anderen Land werden Schülerinnen und Schüler so früh getrennt, nämlich nach dem 4. Schuljahr. Es ist ungerecht und unverantwortlich, dass Kinder im Alter von 10 Jahren so sortiert werden, das dadurch über ihren späteren Lebensweg entschieden wird. Das System von heute kann nicht leistungsgereicht sortieren.
Der Weg zum Ziel
Dass das längere gemeinsame Lernen bis zur 10. Klasse nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, ist auch uns Grünen klar. Wir müssen aber heute mit der Realisierung anfangen. Ein erster Schritt wäre, die Grundschulzeit bis einschließlich zur sechsten Klasse zu verlängern und die Schule der Zukunft Schritt für Schritt weiterzuführen – zusammen mit den Eltern, den Lehrerinnen und Lehrern und zusammen mit den Kommunen.






