Netzgekoppelte
Solarstromanlagen
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Die Solarstromerzeugung
hat sich in den letzten Jahren zu einer neuen und umweltfreundlichen
Stromversorgungsart entwickelt.
Die solare
Stromerzeugung ( Photovoltaik ) beweist das heute an einer
Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten . Die Solarstromanlagen
beinhalten batterie- und netzgekoppelte Systeme. Bei netzgekoppelten
Systemen wird der erzeugte Solarstrom direkt in das Hausnetz
eingespeist, nachdem er durch den Wechselrichter in 230V Wechselstrom
umgewandelt wurde. Wird mehr Strom erzeugt, als im Haushalt
benötigt, fließt er über den Hauszähler in das öffentliche
Netz. Dort wird dieser dann z.B. von Nachbarhäusern genutzt.
Wird mehr Strom im Haus benötigt als durch die Solaranlage
erzeugt wird, fließt der fehlende Stromanteil aus dem öffentlichen
Netz ins Hausnetz.
"Solarernte"
2001 diesmal als *.pdf (29 kb)
"Solarernte"
2000
Das "100.000-Dächer-Programm" wird fortgesetzt
Referat
SolarEnergie..
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Blick auf
die Solarzellen
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Netzgekoppelte
Solarstromanlagen werden von Bund, Land und Kommunen gefördert.
Der eingespeiste Solarstrom wird vom zuständigen Energieversorgungsunternehmen
vergütet. In einigen Gemeinden besteht schon die Möglichkeit
der kostendeckenden Vergütung für den erzeugten Solarstrom.
Hierbei wird die kW/h Solarstrom mit bis zu DM 2,— bezahlt.
Technik und Ausstattung der Solarstromanlage garantieren einen
problemlosen Einbau. Die Solarzellen können mit dem Montagezubehör
auf Flach-und Schrägdächern montiert werden. Auch eine Dachintegration
ist möglich. Durch die hochwertigen Einzelkomponenten nutzen
die Anlagen jeden Sonnenstrahl optimal aus und tragen dazu
bei, daß der Schadstoffausstoß verringert wird.
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Das
"100.000-Dächer-Solarstrom-Programm" der
Bundesregierung soll fortgesetzt werden.
Neben
dem 100.000 Daecher-Programm fuer Photovoltaik mit einem Haushaltsansatz
von 180 Mio.DM stehen in diesem Jahr knapp 300 Mio.DM fuer
die Solarwaerme-Nutzung und die breite Markteinfuehrung der
Biomasse zur Verfuegung.
Zudem
sind die Verguetungssaetze fuer Windenergie, Wasserkraft und
alle Biomasseanwendungen im Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG)
deutlich verbessert worden. In jedem Jahr mit buendnisgruener
Regierungsbeteiligung stehen damit 25mal mehr Mittel zur Verfuegung,
als unter der CDU/FDP-Regierung. Besonders erfolgreich
ist die Foerderung fuer die Photovoltaik: Die Kombination
von 99 Pgf/kWh Verguetungssatz
fuer Solarstrom nach dem am 01.April in Kraft getretenen EEG
und dem 100.000 Daecher-Programm fuer Photovoltaik hat zu
einer ungeahnten Nachfragesteigerung gefuehrt. Bei Modul-Herstellern
und im Installationshandwerk sind deshalb kaum noch Kapazitaeten
fuer neue Auftraege vorhanden. Wuerde sich dieser Trend des
ersten Vierteljahres bis Jahresende fortsetzen, waere die
PV-Weltmarktproduktion noetig, um den deutschen Bedarf zu
befriedigen. Eine nachhaltige Marktentwicklung in Deutschland
waere hierdurch gefaehrdet.
Aufgrund
jahrelanger Versaeumnisse der Vorgaenger-Regierung ist es
in Deutschland noch nicht zu einem Aufbau der Produktionskapazitaeten
gekommen, der der aktuellen Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen
entspricht. Dies wollen wir schrittweise erreichen. Das Wirtschafts-
und Finanzministerium ist deshalb beauftragt wurden, die Foerderrichtlinie
zu ueberarbeiten um die Marktentwicklung zu verstetigen. Mit
den neuen Richtlinien ist Mitte Mai, nach Beratungen mit den
Koalitionsfraktionen, zu rechnen. Dabei wird es weiterhin
interessante Foerderkonditionen geben, die die weitere breite
Markteinfuehrung der Photovoltaik sicherstellen werden. Unveraendert
gibt es aber weiterhin die attraktive Foerderung fuer die
Nutzung der Solarwaerme, die Energieeinsparung an Gebaeuden,
kleine Wasserkraftanlagen, die Biomassenutzung und die Nutzung
der Geothermie. Damit sind die Signale klar gestellt: Der
solare Umbau der Energiewirtschaft - gestuetzt auf rationelle
Energieerzeugung und sparsame Energienutzung sowie auf die
deutliche Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien - ist
auf einem guten Weg. Auf dem Arbeitsmarkt und in der Klimabilanz
der Bundesrepublik sind die positiven Auswirkungen bereits
deutlich ablesbar. .
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