Campus 2020

Wir begrüßen die vorgeschlagene Neukonzeption des Bereiches Widukindstadion wie es von der Stadtverwaltung vorgestellt wurde. An der genaueren Ausgestaltung und der Aufgabe den Campus mit Leben zu füllen sollten vor allem beide Schulen beteiligt werden. Wir befürworten die Schaffung eines gemeinsamen Campus von Gymnasium und Sekundarschule, auch im Hinblick der erst kürzlich beschlossenen engeren Zusammenarbeit beider Schulen, da wir weiterhin das gemeinsame Lernen und Agieren aller Schüler und Schülerinnen befürworten.
Sicher sollten bei der Planung auch die Anwohner miteinbezogen werden. Wir gehen davon aus, dass die Freizeitsportler, die des Öfteren das Widukindstadion nutzen, auch den verkleinerten Sportplatz nach Schulschluss nutzen können.
Sollte der vorgestellte Plan so verwirklicht werden, können dort gleichzeitig drei Schulklassen draußen und 3 bis 4 Gruppen in der neuen Halle Sportunterricht erhalten. Das sollte für die beiden Schulen ausreichend sein.

Vredens erste Fahrradstraße



Unser Antrag aus dem letzten Jahr wird Realität. Der Lange Diek nach Ellewick wird Vredens Fahrradstraße. Es ist die erste in Vreden.
Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass die Fahrradstraße die beste Lösung ist und stimmten einstimmig für die neue Fahrradstraße!

Und das ist erst der Anfang

Annalena Baerbock ist dabei. Robert Habeck auch. Jetzt Du! Jetzt Mitglied werden!

Nicht alle Bäume müssen weg

Solange es kein Gesamtkonzept für die Umgestaltung des Stadtparks gibt müssen die Bäume auch nicht dem Festplatz weichen.




Keine neue Straße ins Industriegebiet

Ein Ausbau der Otto-Hahn-Straße, Entschärfung der Kreuzungssituation am Dicken Jupp und Optimierung der Ampelschaltung an der Winterswijker Straße können eine geplante neue Erschließungsstraße ins Industriegebiet überflüssig machen.
Flächenverbrauch und Ausgaben in Millionehöhe bei unsicherer Entwicklung des Verkehrsaufkommens lassen diese Maßnahme nicht sinnvoll erscheinen. Vielmehr sollte man versuchen die Anbindung des Industriegebiets für den Radverkehr durch den Bau eines Radtunnels attraktiver zu machen, um so den Autopendelverkehr zwischen Stadt- und Industriegebiet zu vermindern.


Fahrradstraße am Langen Diek

Zur Stärkung des Fahrradverkehrs in Vreden hatten wir Grüne im April letzten Jahres neben der Errichtung eines Radtunnels zwischen Otto Hahn Str. und dem Venndiek und der Umwandlung des Venndiek in eine Fahrradstraße, die Verwaltung beauftragt, die Umwandlung des Langen Dieks in eine Fahrradstraße zu prüfen.

Eine Verbreiterung der Straße lehnen wir ab, denn unser Ziel ist, dass es dort weniger Autoverkehr ist. Die Straße müsste aber trotzdem erneuert werden. Es haben sich Kanten gebildet, die auch für die Radfahrer beseitigt werden müssten.
















Was ist eine Fahrradstraße?
Durch die Kennzeichnung als Fahrradstraße wird eine Fahrbahn in erster Linie dem Radverkehr zur Verfügung gestellt. Dies kann dort erfolgen, wo der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist. Damit Grundstückszufahrten und wichtige Verbindungen auch weiterhin erreichbar sind, ist es in der Regel erforderlich, Kfz-Verkehr zuzulassen. Dies geschieht mit einem entsprechenden Zusatzschild. In der Änderung der StVO ab 1. September 2009 ist 30 km/h als Höchstgeschwindigkeit in Fahrradstraßen vorgeschrieben.

Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr

...wünscht der OV Vreden. _merry_christmas

Tunnel doch noch möglich

Die Errichtung eines Radtunnels zwischen Otto Hahn Str. und dem Venndiek ist nun doch nicht vom Tisch. Der Bauausschuss beschloss einstimmig die Möglichkeit, den Vorschlag der Grünen doch noch zum Tragen kommen zu lassen. Gerd Welper hatte sich namens seiner Fraktion noch einmal dafür eingesetzt: „Wir planen für Jahrzehnte.“ Die Otto-Hahn-Straße könne sich zum Haupt-Fahrradsammler in Richtung Industriegebiet entwickeln, gerade auch weil dieses in westliche Richtung wachse, sah er einen Tunnel dort als wirksamer an als etwa an der Kreuzung Ringstraße/Winterswyker Straße: „Wir sollten das offen halten.“ Diesem Wunsch konnten sich auch die anderen Fraktionen anschließen – unabhängig von der Frage, wie sie im Einzelnen zur Tunnelfrage stehen
> Quelle MZ 9.12.17 >
tunnel RingstraßeStepMaptunnel Ringstraße

Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Vreden lehnt eine Umwandlung der Vredener Sekundarschule in eine Gesamtschule zum jetzigen Zeitpunkt - unter diesem Zeitdruck - ab.
Wir finden das Zeitfenster für eine solch gravierende Entscheidung zu knapp. Gerne hätten wir dazu ein Gutachten eines unabhängigen Gutachters gehabt, der die Entwicklung der Vredener Schullandschaft neutral von außen sieht. Dazu ist jetzt keine Zeit mehr. Wir hätten es begrüßt, dass alle Beteiligten sich rechtzeitig an einen Tisch hätten setzen können, um alles für und wider in Ruhe zu erörtern. Selbst dafür war die Zeit zu knapp!
Wir halten es für unrealistisch, dass zwei Oberstufen in Vreden existieren können, die beide alle Grundkurse anbieten müssen. Wir bezweifeln, dass beide Schulen zusätzlich differenzierte interessante Kurse anbieten können, von denen beide Schulen profitieren könnten.
Wir vermuten, dass trotz einer Umwandlung in eine Gesamtschule weiterhin viele junge Menschen zu den hervorragenden berufsbildenden Schulen nach Ahaus abwandern würden. Ein solches Angebot können wir in Vreden einfach nicht bieten. Leider fehlen hierzu aktuelle Zahlen.
Wir Grüne fordern aber gleichzeitig: eine engere Kooperation von Gymnasium und Sekundarschule als bisher, damit gesichert ist, dass den Schülern der Sekundarschule - ebenso wie den letzten Schülern der Georgschule und der Realschule - ein reibungsloser Übergang zum Gymnasium ermöglicht wird, falls sie dies wünschen.
Wenn die derzeitige Diskussion beendet ist, sollte die Zeit genutzt werden, die Schulentwicklung in Vreden langfristig zu überdenken und alle Beteiligten in diesen Denkprozess rechtzeitig mit einzubeziehen.
Grundsätzlich halten wir Grüne es für sinnvoll, wenn alle Kinder gemeinsam in einer Schule lernen. Wir haben immer schon das dreigliedrige Schulsystem und die Sortierung der Kinder in drei Kategorien abgelehnt. Deshalb können wir die Stellungnahme aus Stadtlohn, in der von allen das dreigliedrige Schulsystem für gut befunden wird, gar nicht nachvollziehen. Wenn der demographische Wandel so fortschreitet wie prognostiziert, dann wird in weiterer Zukunft in Vreden nur noch eine weiterführende Schule sinnvoll existieren können. Wir halten eine aktive Schulentwicklungsplanung für dringend notwendig und nach unserer Meinung könnte diese erfolgen mit dem Ziel in Vreden eine Gesamtschule neu zu gründen.
Wir sind außerdem guten Mutes, dass aus der derzeitigen Diskussion etwas Gutes erwachsen wird. Wir haben sehr engagierte Elternvertreter/Innen beider Schulen kennengelernt, die bereit sind mit sehr guten Ideen an der Weiterentwicklung der gemeinsamen Kooperation beider Schulen mitzuarbeiten. (Stichworte dazu: gemeinsamer Campus, Lehreraustausch (Nl - Hauswirtschaft), Schüleraustausch (Drehtürmodell: Besonders begabte Schüler können in einzelnen Fächern am Unterricht des Gymnasiums teilnehmen), ständiger Austausch der Lehrer bzw. der Elternpflegschaften, ...)

Antrag zur Ergänzung des Beschlussvorschlages:
1. Wir fordern, dass eine aktive Schulentwicklungsplanung unter Einbeziehung eines Gutachtens eines neutralen externen Gutachters durchgeführt wird.
2. Wir begrüßen es, dass die Verwaltung die rechtlichen Zusammenhänge zur Beteiligung der/des Vorsitzenden der Stadtschulpflegschaft an den Sitzungen des Bildungs-, Sport- und Kulturausschusses neu überprüfen will. Ein Rederecht eines/einer Vertreter/in der Stadtschulpflegschaft in den Sitzungen des Ausschusses befürworten wir. Sie/Er sollte in Schulangelegenheiten auf deren/dessen Wunsch zu den betreffenden Sitzungen eingeladen werden.



Fazit nach der Sitzung des Schulausschusses: Da von Seiten der Verwaltung ein Gutachten, das im Übrigen von mehreren Parteien gefordert wurde, vehement abgelehnt wurde, haben wir unseren Antrag hierzu zunächst zurückgezogen. Das Thema ist aber noch nicht vom Tisch und wir werden die Idee an anderer Stelle wieder aufgreifen. Eine Verstärkung der Kooperation könne man den Schulen nicht von Seiten von Verwaltung oder Politik vorschreiben, meinte unser Bürgermeister. Damit mag er rein juristisch Recht haben, aber es wurde den Schulen von allen Seiten signalisiert, dass dies für dringend notwendig gehalten wird. Die Schulen werden deshalb diese Arbeit sicher bald aufnehmen, bzw. die ersten Ansätze dazu fortsetzen. Wir sind gespannt, was weiter passiert. Erst muss der Rat auch sein Votum dazu abgeben.

Fahrradschutzstreifen

Etwas halbherzig sieht da die "Vredener* Lösung an der Zwillbrocker Straße aus. Da hätte man besser den Fahrradschutzstreifen an der Fahrbahnverengung weiter fortführen sollen. Welcher Autofahrer erkennt denn das kleine zweite Rad auf der Fahrbahn?


...kann man auch so gestalten. Eine Alternative zur Zwillbrocker Straße, wo Radfahrer unnötig "in den Autoverkehr" gezwungen werden. (gesehen in Enschede)
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