10 Punkte für grünes Regieren

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
mit unserem Zehn-Punkte-Plan für grünes Regieren machen wir Ihnen ein verbindliches Angebot. Er gibt eine klare Antwort darauf, wofür wir stehen und wofür es uns Grüne braucht. Diese zehn Vorhaben entscheiden über die Zukunft unseres Landes. Sie sind der Maßstab für eine grüne Regierungsbeteiligung.
Wir haben sie zusammen mit dem Wahlprogramm auf unserem Parteitag im Juni beschlossen und kämpfen jetzt mit vollem Einsatz dafür, dass nach der Bundestagswahl am 24. September die Richtung stimmt. Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir.



Grüner Zehn-Punkte-Plan kompakt:

1. Klimaschutz voranbringen: Wir steigen so aus der klimafeindlichen Kohle aus, dass wir die Klimaschutzziele und unser Ziel 100% Erneuerbare Energie im Strombereich bis 2030 einhalten. Die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke schalten wir sofort ab.
2. E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen: Wir wollen ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zulassen.
3. Landwirtschaft nachhaltig machen: Wir schaffen die industrielle Massentierhaltung über die nächsten 20 Jahre ab und steigen auf eine Landwirtschaft ohne Ackergifte und Gentechnik um.
4. Europa zusammenführen: Wir werden massiv in die ökologische Modernisierung und die digitale Zukunft unseres Kontinents investieren und so auch zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in vielen Ländern beitragen - statt zwei Prozent der Wirtschaftsleistung mehr in Verteidigung zu stecken.
5. Familien stärken: Wir bekämpfen Kinderarmut und stärken Alleinerziehende. Wir verbessern die Familienförderung mit 12 Milliarden Euro zusätzlich: das grüne Familienbudget – mit allem was dazugehört – stärkt nicht nur Familien sondern fördert auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen.
6. Soziale Sicherheit schaffen: Wir bauen die sozialen Sicherungssysteme schrittweise zu einer solidarischen Bürgerversicherung für alle um, beenden die Zwei-Klassen-Medizin und stabilisieren das Rentenniveau.
7. Integration zum Erfolg führen, Flüchtlinge schützen: Wir reformieren das Staatsbürgerschaftsrecht: Wer in Deutschland geboren wird, ist deutscher Staatsbürger. Wir wollen, dass anerkannte Flüchtlinge ihre Familien nachholen dürfen. Mit uns gibt es keine Obergrenze beim Asylrecht. Weitere Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete lehnen wir ab.
8. Gleichberechtigt und selbstbestimmt leben: Wir sorgen dafür, dass gleichwertige Arbeit endlich gleich bezahlt wird - egal, ob sie von Frauen oder Männern geleistet wird. Wir wollen die Ehe für alle auch in Deutschland ermöglichen und das Adoptionsrecht öffnen.
9. Freiheit sichern: Wir stehen für eine effektive Sicherheitspolitik. Eine Sicherheitspolitik, die Bedrohungen ernst nimmt, aber mit Augenmaß und unter Wahrung der Bürgerrechte reagiert. Wir sorgen dafür, dass die Polizei zur Erfüllung ihrer wachsenden Aufgaben gut ausgestattet ist.
10. Fluchtursachen bekämpfen: Deutschland trägt derzeit mit Rüstungsexporten an Diktaturen und Krisenregionen zur Unsicherheit in der Welt bei. Deshalb beenden wir solche Exporte mit einem verbindlichen Rüstungsexportgesetz. Mit fairen Handelsabkommen stärken wir ökologische und soziale Standards weltweit.

Sehr beeindruckend

Die Wunder der Natur konnten der Ortsverband der Grünen zusammen mit 15 weiteren Gästen im Gasometer in Oberhausen bestaunen. Die eindrucksvollen Fotografien und Filmaufnahmen zeigten die Lebenswelten der Tiefsee, der tropischen Regenwälder und der Wälder des amerikanischen Nordens, vom Mammutbaum bis zur mikroskopisch kleinsten Pflanze, vom Werden des Menschen bis zum Hecht, der einem Alligator ins Maul springt. Als besonders beeindruckend empfanden alle Mitreisenden die Projektionen auf einen 20 Meter breiten Erdball, der an der Kuppel des Gasometers

Grüne laden zu Ausstellung im Gasometer ein

_earth

Zu einer Führung durch die Ausstellung “WUNDER DER NATUR" im Gasometer in Oberhausen am Freitag, den 07. Juli, lädt der Ortsverband der Grünen Vreden alle Interessierten ein. Die Ausstellung „Wunder der Natur“ folgt dem Wachsen und Werden auf unserem Planeten und feiert bildgewaltig ihre Intelligenz und Vielfalt. Einzigartige großformatige Fotografien und überwältigende Filmausschnitte erzählen von ungewöhnlichen sinnlichen Fähigkeiten und genialen Strategien im Kampf ums Dasein. Höhepunkt der Ausstellung ist die Erde selbst. Im riesigen Innenraum des Gasometers wird unser blauer Planet leuchtend zum Leben erweckt: Der Rundgang durch die „Wunder der Natur“ gipfelt im Blick auf eine 20 Meter große Erdkugel, die im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers schwebt.
Alle Interessierten treffen sich zur Abfahrt am 7.07. um 13.30 Uhr am Vredener Rathaus. Anmeldung unter Tel: 97990 oder gasometer@gruene-vreden.de. Fahrt, Eintritt und Führung sind für alle Mitfahrenden kostenfrei.

Stärkung des Radverkehrs

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt folgenden Antrag:
 Der Rat der Stadt Vreden beschließt:

  • Die Errichtung eines Radtunnels zwischen Otto Hahn Str. und dem Venndiek. 
  • Die Umwandlung des Venndiek in eine Fahrradstraße 
  • Die Verwaltung wird beauftragt, die Umwandlung des Langen Diek und der Mühlenstraße. in Fahrradstraßen zu prüfen. 

Begründung: Zur Stärkung des Radverkehrs ins Industriegebiet Gaxel und zur Entflechtung des Fahrrad- und Autoverkehrs ist eine durchgehende Radwegeanbindung des Industriegebiets Gaxel unbedingt nötig. Die kreuzungsfreie Führung des Radverkehrs über den Ring sehen wir auch als Entlastung der Kreuzung Winterswijker Str. - Äußerer Ring. Hiermit wird auch der angestrebten Verbesserung der Verkehrsbeziehung B70 - Industriegebiet Gaxel Rechnung getragen.

Gertrud Welper mottet ihr Auto ein

Gertrud Welper macht ernst bei der Aktion „Stadtradeln“: Sie verzichtet 21 Tage lang komplett aufs Auto. Auf ihr eigenes, aber auch auf andere – neben dem Fahrrad sind für sie nur noch Bus und Zug erlaubt, wenn sie weitere Strecken zurücklegen will. So sind die Bedingungen für den Status als „Stadtradel-Star“.
Am Donnerstag fuhr sie mit dem Auto vor und mottete es unter den Augen von Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Stefan Gehrmann von der Stadt Vreden unter einer Vollgarage ein. Ebenfalls symbolisch tauschte sie ihren Autoschlüssel mit dem Bürgermeister gegen einen Fahrradcomputer zum Erfassen der in Kürze zu radelnden Kilometer ein. Als „Stadtradel-Star“ komplett aufs Rad umzusteigen, habe sie erst vor kurzem beschlossen, so Gertrud Welper. „Wege nach Münster oder Borken komplett mit Rad und Bus zu bewältigen, ist sicherlich noch einmal eine besondere Herausforderung. Und die nehme ich an!“, bekräftigte die grüne Ratsfrau aus Vreden.
Sie wird einmal wöchentlich im „Stadtradeln-Blog“ im Internet über ihre Erfahrungen berichten. Die bundesweite Aktion startet am 1. Mai. Aus dem Kreis Borken haben sich schon über 1000 Radler angemeldet – aus Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Reken und Rhede und Vreden. Alle können für ihren Heimatort Kilometer sammeln. pd/ewa MZ vom 29.04.17



Anmelden kann man sich für diese Aktion unter Stadtradeln/Vreden

3 Wochen

...dann ist landtagswahl in NRW! Natürlich wählen gehen, am besten GRÜN.

Für Unentschlossene gibt es dieses Jahr auch wieder den Wahl-O-mat.

Unser Spitzenduo

...für die Bundestagswahl 2017: Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir

Die letzten großen Bäume

...an der Winterswijker ;-)) Straße sind der Kettensäge zum Opfer gefallen. Der Alleecharakter ist auf einige Jahrzehnte verloren.

Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr

...wünscht der OV Vreden.

Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen stellt folgenden Antrag:
Der Rat beschließt: Die Stadt Vreden führt eine Satzung zur Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen ein.
 Begründung: Die Überpopulation von Katzen ist ein ernsthaftes Problem für den Tier-und Artenschutz. Die einzelnen Katzen leiden hierdurch unter Futtermangel und Verwilderung, da die Hauskatzen nicht für ein Leben in der Wildnis geeignet sind. Zudem können durch eine Überzahl von Katzen auch Singvogelarten bedroht sein.



Dauerhaft kann dies auch eine Entlastung der örtlichen Tierheime sowie der Ordnungsbehörden bedeuten, die schon heute an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Somit wird ein Weg gewählt, der nicht nur eine effektive Ursachenbekämpfung betreibt, sondern auch den Tieren und den Besitzern und Besitzerinnen Respekt zollt und dem Natur- und Artenschutz dient.
…ältere Artikel