Tunnel doch noch möglich

Die Errichtung eines Radtunnels zwischen Otto Hahn Str. und dem Venndiek ist nun doch nicht vom Tisch. Der Bauausschuss beschloss einstimmig die Möglichkeit, den Vorschlag der Grünen doch noch zum Tragen kommen zu lassen. Gerd Welper hatte sich namens seiner Fraktion noch einmal dafür eingesetzt: „Wir planen für Jahrzehnte.“ Die Otto-Hahn-Straße könne sich zum Haupt-Fahrradsammler in Richtung Industriegebiet entwickeln, gerade auch weil dieses in westliche Richtung wachse, sah er einen Tunnel dort als wirksamer an als etwa an der Kreuzung Ringstraße/Winterswyker Straße: „Wir sollten das offen halten.“ Diesem Wunsch konnten sich auch die anderen Fraktionen anschließen – unabhängig von der Frage, wie sie im Einzelnen zur Tunnelfrage stehen
> Quelle MZ 9.12.17 >
tunnel RingstraßeStepMaptunnel Ringstraße

Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Vreden lehnt eine Umwandlung der Vredener Sekundarschule in eine Gesamtschule zum jetzigen Zeitpunkt - unter diesem Zeitdruck - ab.
Wir finden das Zeitfenster für eine solch gravierende Entscheidung zu knapp. Gerne hätten wir dazu ein Gutachten eines unabhängigen Gutachters gehabt, der die Entwicklung der Vredener Schullandschaft neutral von außen sieht. Dazu ist jetzt keine Zeit mehr. Wir hätten es begrüßt, dass alle Beteiligten sich rechtzeitig an einen Tisch hätten setzen können, um alles für und wider in Ruhe zu erörtern. Selbst dafür war die Zeit zu knapp!
Wir halten es für unrealistisch, dass zwei Oberstufen in Vreden existieren können, die beide alle Grundkurse anbieten müssen. Wir bezweifeln, dass beide Schulen zusätzlich differenzierte interessante Kurse anbieten können, von denen beide Schulen profitieren könnten.
Wir vermuten, dass trotz einer Umwandlung in eine Gesamtschule weiterhin viele junge Menschen zu den hervorragenden berufsbildenden Schulen nach Ahaus abwandern würden. Ein solches Angebot können wir in Vreden einfach nicht bieten. Leider fehlen hierzu aktuelle Zahlen.
Wir Grüne fordern aber gleichzeitig: eine engere Kooperation von Gymnasium und Sekundarschule als bisher, damit gesichert ist, dass den Schülern der Sekundarschule - ebenso wie den letzten Schülern der Georgschule und der Realschule - ein reibungsloser Übergang zum Gymnasium ermöglicht wird, falls sie dies wünschen.
Wenn die derzeitige Diskussion beendet ist, sollte die Zeit genutzt werden, die Schulentwicklung in Vreden langfristig zu überdenken und alle Beteiligten in diesen Denkprozess rechtzeitig mit einzubeziehen.
Grundsätzlich halten wir Grüne es für sinnvoll, wenn alle Kinder gemeinsam in einer Schule lernen. Wir haben immer schon das dreigliedrige Schulsystem und die Sortierung der Kinder in drei Kategorien abgelehnt. Deshalb können wir die Stellungnahme aus Stadtlohn, in der von allen das dreigliedrige Schulsystem für gut befunden wird, gar nicht nachvollziehen. Wenn der demographische Wandel so fortschreitet wie prognostiziert, dann wird in weiterer Zukunft in Vreden nur noch eine weiterführende Schule sinnvoll existieren können. Wir halten eine aktive Schulentwicklungsplanung für dringend notwendig und nach unserer Meinung könnte diese erfolgen mit dem Ziel in Vreden eine Gesamtschule neu zu gründen.
Wir sind außerdem guten Mutes, dass aus der derzeitigen Diskussion etwas Gutes erwachsen wird. Wir haben sehr engagierte Elternvertreter/Innen beider Schulen kennengelernt, die bereit sind mit sehr guten Ideen an der Weiterentwicklung der gemeinsamen Kooperation beider Schulen mitzuarbeiten. (Stichworte dazu: gemeinsamer Campus, Lehreraustausch (Nl - Hauswirtschaft), Schüleraustausch (Drehtürmodell: Besonders begabte Schüler können in einzelnen Fächern am Unterricht des Gymnasiums teilnehmen), ständiger Austausch der Lehrer bzw. der Elternpflegschaften, ...)

Antrag zur Ergänzung des Beschlussvorschlages:
1. Wir fordern, dass eine aktive Schulentwicklungsplanung unter Einbeziehung eines Gutachtens eines neutralen externen Gutachters durchgeführt wird.
2. Wir begrüßen es, dass die Verwaltung die rechtlichen Zusammenhänge zur Beteiligung der/des Vorsitzenden der Stadtschulpflegschaft an den Sitzungen des Bildungs-, Sport- und Kulturausschusses neu überprüfen will. Ein Rederecht eines/einer Vertreter/in der Stadtschulpflegschaft in den Sitzungen des Ausschusses befürworten wir. Sie/Er sollte in Schulangelegenheiten auf deren/dessen Wunsch zu den betreffenden Sitzungen eingeladen werden.



Fazit nach der Sitzung des Schulausschusses: Da von Seiten der Verwaltung ein Gutachten, das im Übrigen von mehreren Parteien gefordert wurde, vehement abgelehnt wurde, haben wir unseren Antrag hierzu zunächst zurückgezogen. Das Thema ist aber noch nicht vom Tisch und wir werden die Idee an anderer Stelle wieder aufgreifen. Eine Verstärkung der Kooperation könne man den Schulen nicht von Seiten von Verwaltung oder Politik vorschreiben, meinte unser Bürgermeister. Damit mag er rein juristisch Recht haben, aber es wurde den Schulen von allen Seiten signalisiert, dass dies für dringend notwendig gehalten wird. Die Schulen werden deshalb diese Arbeit sicher bald aufnehmen, bzw. die ersten Ansätze dazu fortsetzen. Wir sind gespannt, was weiter passiert. Erst muss der Rat auch sein Votum dazu abgeben.

Fahrradschutzstreifen

Etwas halbherzig sieht da die "Vredener* Lösung an der Zwillbrocker Straße aus. Da hätte man besser den Fahrradschutzstreifen an der Fahrbahnverengung weiter fortführen sollen. Welcher Autofahrer erkennt denn das kleine zweite Rad auf der Fahrbahn?


...kann man auch so gestalten. Eine Alternative zur Zwillbrocker Straße, wo Radfahrer unnötig "in den Autoverkehr" gezwungen werden. (gesehen in Enschede)

Grün wöhlen

...es geht in den Endspurt zur Bundestagswahl. Unser Team steht am Freitag wieder auf dem Marktplatz.

Grüne Bundestagsabgeordnete zu Besuch in Vreden

Im Rahmen einer Firmenbesichtigung besuchte die Grünen Abgeordnete Maria Klein- Schmeink gemeinsam mit den Vredener Grünen die Firma PlanET. Gemeinsam mit Firmenmitgründer Hendrik Becker zur Zeit stellvertretender Vorsitzender des Fachverbands Biogas, stellte der kaufmännische Leiter Jürgen Adamik den interessierten Gästen die Firma PlanET vor. Im Fokus des Gesprächs stand neben den Entwicklungen im EEG, die Bedeutung des Wärmesektors bei der Energiewende. Um einen Eindruck von der praktischen Umsetzung zu gewinnen, besichtigten die Grünen anschließend die Wärmeversorgung des Krankenhauses. Dort befindet sich ein Biogas-Blockheizkraftwerk sowie ein Nahwärmenetz vom Hof Kisfeld. Im Vorfeld des Firmenbesichtigung sprach die Grünen Abgeordnete Maria Klein-Schmeink noch mit Haupt- und Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe über die Integration der Asylsuchenden in Vreden.

Alles gut?

10 Punkte für grünes Regieren

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
mit unserem Zehn-Punkte-Plan für grünes Regieren machen wir Ihnen ein verbindliches Angebot. Er gibt eine klare Antwort darauf, wofür wir stehen und wofür es uns Grüne braucht. Diese zehn Vorhaben entscheiden über die Zukunft unseres Landes. Sie sind der Maßstab für eine grüne Regierungsbeteiligung.
Wir haben sie zusammen mit dem Wahlprogramm auf unserem Parteitag im Juni beschlossen und kämpfen jetzt mit vollem Einsatz dafür, dass nach der Bundestagswahl am 24. September die Richtung stimmt. Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir.



Grüner Zehn-Punkte-Plan kompakt:

1. Klimaschutz voranbringen: Wir steigen so aus der klimafeindlichen Kohle aus, dass wir die Klimaschutzziele und unser Ziel 100% Erneuerbare Energie im Strombereich bis 2030 einhalten. Die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke schalten wir sofort ab.
2. E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen: Wir wollen ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zulassen.
3. Landwirtschaft nachhaltig machen: Wir schaffen die industrielle Massentierhaltung über die nächsten 20 Jahre ab und steigen auf eine Landwirtschaft ohne Ackergifte und Gentechnik um.
4. Europa zusammenführen: Wir werden massiv in die ökologische Modernisierung und die digitale Zukunft unseres Kontinents investieren und so auch zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in vielen Ländern beitragen - statt zwei Prozent der Wirtschaftsleistung mehr in Verteidigung zu stecken.
5. Familien stärken: Wir bekämpfen Kinderarmut und stärken Alleinerziehende. Wir verbessern die Familienförderung mit 12 Milliarden Euro zusätzlich: das grüne Familienbudget – mit allem was dazugehört – stärkt nicht nur Familien sondern fördert auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen.
6. Soziale Sicherheit schaffen: Wir bauen die sozialen Sicherungssysteme schrittweise zu einer solidarischen Bürgerversicherung für alle um, beenden die Zwei-Klassen-Medizin und stabilisieren das Rentenniveau.
7. Integration zum Erfolg führen, Flüchtlinge schützen: Wir reformieren das Staatsbürgerschaftsrecht: Wer in Deutschland geboren wird, ist deutscher Staatsbürger. Wir wollen, dass anerkannte Flüchtlinge ihre Familien nachholen dürfen. Mit uns gibt es keine Obergrenze beim Asylrecht. Weitere Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete lehnen wir ab.
8. Gleichberechtigt und selbstbestimmt leben: Wir sorgen dafür, dass gleichwertige Arbeit endlich gleich bezahlt wird - egal, ob sie von Frauen oder Männern geleistet wird. Wir wollen die Ehe für alle auch in Deutschland ermöglichen und das Adoptionsrecht öffnen.
9. Freiheit sichern: Wir stehen für eine effektive Sicherheitspolitik. Eine Sicherheitspolitik, die Bedrohungen ernst nimmt, aber mit Augenmaß und unter Wahrung der Bürgerrechte reagiert. Wir sorgen dafür, dass die Polizei zur Erfüllung ihrer wachsenden Aufgaben gut ausgestattet ist.
10. Fluchtursachen bekämpfen: Deutschland trägt derzeit mit Rüstungsexporten an Diktaturen und Krisenregionen zur Unsicherheit in der Welt bei. Deshalb beenden wir solche Exporte mit einem verbindlichen Rüstungsexportgesetz. Mit fairen Handelsabkommen stärken wir ökologische und soziale Standards weltweit.

Sehr beeindruckend

Die Wunder der Natur konnten der Ortsverband der Grünen zusammen mit 15 weiteren Gästen im Gasometer in Oberhausen bestaunen. Die eindrucksvollen Fotografien und Filmaufnahmen zeigten die Lebenswelten der Tiefsee, der tropischen Regenwälder und der Wälder des amerikanischen Nordens, vom Mammutbaum bis zur mikroskopisch kleinsten Pflanze, vom Werden des Menschen bis zum Hecht, der einem Alligator ins Maul springt. Als besonders beeindruckend empfanden alle Mitreisenden die Projektionen auf einen 20 Meter breiten Erdball, der an der Kuppel des Gasometers

Grüne laden zu Ausstellung im Gasometer ein

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Zu einer Führung durch die Ausstellung “WUNDER DER NATUR" im Gasometer in Oberhausen am Freitag, den 07. Juli, lädt der Ortsverband der Grünen Vreden alle Interessierten ein. Die Ausstellung „Wunder der Natur“ folgt dem Wachsen und Werden auf unserem Planeten und feiert bildgewaltig ihre Intelligenz und Vielfalt. Einzigartige großformatige Fotografien und überwältigende Filmausschnitte erzählen von ungewöhnlichen sinnlichen Fähigkeiten und genialen Strategien im Kampf ums Dasein. Höhepunkt der Ausstellung ist die Erde selbst. Im riesigen Innenraum des Gasometers wird unser blauer Planet leuchtend zum Leben erweckt: Der Rundgang durch die „Wunder der Natur“ gipfelt im Blick auf eine 20 Meter große Erdkugel, die im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers schwebt.
Alle Interessierten treffen sich zur Abfahrt am 7.07. um 13.30 Uhr am Vredener Rathaus. Anmeldung unter Tel: 97990 oder gasometer@gruene-vreden.de. Fahrt, Eintritt und Führung sind für alle Mitfahrenden kostenfrei.

Stärkung des Radverkehrs

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt folgenden Antrag:
 Der Rat der Stadt Vreden beschließt:

  • Die Errichtung eines Radtunnels zwischen Otto Hahn Str. und dem Venndiek. 
  • Die Umwandlung des Venndiek in eine Fahrradstraße 
  • Die Verwaltung wird beauftragt, die Umwandlung des Langen Diek und der Mühlenstraße. in Fahrradstraßen zu prüfen. 

Begründung: Zur Stärkung des Radverkehrs ins Industriegebiet Gaxel und zur Entflechtung des Fahrrad- und Autoverkehrs ist eine durchgehende Radwegeanbindung des Industriegebiets Gaxel unbedingt nötig. Die kreuzungsfreie Führung des Radverkehrs über den Ring sehen wir auch als Entlastung der Kreuzung Winterswijker Str. - Äußerer Ring. Hiermit wird auch der angestrebten Verbesserung der Verkehrsbeziehung B70 - Industriegebiet Gaxel Rechnung getragen.

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