NEIN zum Bürgerentscheid

...unser Flyer heute als Beilage im Vredener Anzeiger. Da kann man unsere Argumente nachlesen. Am 26. Mai Grün wählen und beim Bürgerentscheid mit "NEIN" stimmen!!

NEIN zum BI Vorschlag

Seit insgesamt sieben Jahren laufen jetzt schon die Überlegungen und Planungen für den Schul-Campus in Vreden.Man sollte sich deshalb an dieser Stelle noch mal in Erinnerung rufen, was erreicht werden sollte: ein Schulzentrum, das langfristig (nicht 5-10 Jahre) zukunftsfähig ist, mit allen Möglichkeiten für die weitere Schulentwicklung in Vreden.
Um ein Schulzentrum sinnvoll zu gestalten, müssen beide Schulen nicht nur räumlich mehr zusammenrücken. Das heißt z.B. die Schulstraße muss als Trennlinie verschwinden. Auch das Widukindstadion hält an diesem Ort die Schulen auf Abstand. Demgegenüber könnte die gemeinsame neue Turnhalle, eine zusätzliche Mensa und der große Campus als verbindendes Element das Schulzentrum zusammenwachsen lassen. Deshalb meinen wir Grünen, dass Plan D realisiert werden sollte, das spiegelt auch die Interessen der beteiligten Nutzer wieder.



Eine bessere Alternative als das Widukindstadion bietet der Leichtathletik ein entsprechendes Stadion mit Halle mit all seinen Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten am Sportzentrum.
Die Finanzierung und Umsetzungsphase wird sich mit Sicherheit über Jahre erstrecken.
Schulentwicklung langfristig sehen
Wer hätte vor zehn Jahren in Vreden gedacht, dass das dreigliedrige Schulsystem nicht für ewige Zeiten bestehen würde. Erst fusionierten die Hauptschulen, dann entstand durch den Schulkompromiss in NRW die Möglichkeit eine Sekundarschule vor Ort zu gründen.
Wer hätte gedacht, dass G8 am Gymnasium so schnell wieder gekippt würde und ab 2020 G9 wieder eingeführt wird.
Deswegen sollte man nicht vom Ist Zustand ausgehen.
Zusammenarbeit der Schulen
Wir wünschen uns eine gute Zusammenarbeit der Schulen generell und besonders in Bezug auf den Übergang in die Oberstufe und schaffen auch hier die passenden baulichen Voraussetzungen.
Sportunterricht an den Schulen
Für den Schulsport wird nicht zwingend eine 400/300m Laufbahn benötigt . Wichtig sind die Laufstrecken von 50 - 100m Meter abzudecken, sowie Weitsprung- Hochsprung- Kugelstossanlagen, Kleinspielfelder und eine Laufstrecke für längere Distanzen vorzuhalten.
Andere Spezialdisziplinen wie Diskuss- oder Speerwurf könnten im Leichtathletik Stadion unterrichtet werden. Das betrifft aber nur eine kleine Gruppe von Schüler*innen und das nur für 3 Monate im Jahr.
3 - 4 fach Turnhalle
Der geplante moderne Neubau ist vor allem in Asstattung und Technik nicht mit der alten Hamaland Halle zu vergleichen. In den Vorgaben für den Turnhallenbau werden heute andere Maßstäbe angelegt. Dort wird besonders viel Wert auf Raumakustik und Sprachqualität gelegt.Außerdem gäbe es eine weitere große Turnhalle in Vreden, die für größere Veranstaltungen der Schulen und Vereine geeignet wäre.
Verkehrssicherheit
Der schon im Beschluss für die Variante D verankerte Prüfauftrag zur Verkehrsführung hat ergeben, dass eine Verlagerung des Busbahnhofs zur Zwillbrocker Str. die bessere Lösung darstellt.
Zum einen werden die Anregungen des Busunternehmens aufgegriffen,zum anderen werden die Verkehrsströme deutlicher getrennt. Auf der neu geplanten Fläche können die Schulbusse unabhängig voneinander abfahren und die SchülerInnen müssen die Fahrspuren nicht kreuzen.

Bitte beteiligen Sie sich am Bürgerentscheid und stimmen mit NEIN zum Vorschlag der BI um einen zukunftsfähigen Schulstandort in Vreden zu ermöglichen.

Campus

Seit insgesamt sechs Jahren laufen schon jetzt die Überlegungen und Planungen. Viel ist in der Zwischenzeit diskutiert, ergänzt, gestrichen und wieder verworfen worden. Man sollte sich deshalb an dieser Stelle noch mal in Erinnerung rufen, was man damals erreichen wollte: ein Schulzentrum, das langfristig (nicht 5-10 Jahre) zukunftsfähig sein sollte, mit allen Möglichkeiten in der weiteren Schulentwicklung in Vreden.
Um ein Schulzentrum sinnvoll zu gestalten müssen beide Schulen nicht nur räumlich mehr zusammenrücken. Das heißt z.B. die Schulstraße muss als Trennlinie verschwinden. Auch das Widukindstadion hält an diesem Ort die Schulen auf Abstand. Demgegenüber könnte die gemeinsame neue Turnhalle, eine zusätzliche Mensa und der große Campus als verbindendes Element das Schulzentrum zusammenwachsen lassen. Deshalb meinen wir Grünen, dass Plan D realisiert werden sollte.



Eine bessere Alternative als das Widukindstadion bietet der Leichtathletik ein entsprechendes Stadion mit Halle mit all seinen Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten am Sportzentrum an der Ottensteiner Str.


Campus 2020

Wir begrüßen die vorgeschlagene Neukonzeption des Bereiches Widukindstadion wie es von der Stadtverwaltung vorgestellt wurde. An der genaueren Ausgestaltung und der Aufgabe den Campus mit Leben zu füllen sollten vor allem beide Schulen beteiligt werden. Wir befürworten die Schaffung eines gemeinsamen Campus von Gymnasium und Sekundarschule, auch im Hinblick der erst kürzlich beschlossenen engeren Zusammenarbeit beider Schulen, da wir weiterhin das gemeinsame Lernen und Agieren aller Schüler und Schülerinnen befürworten.
Sicher sollten bei der Planung auch die Anwohner miteinbezogen werden. Wir gehen davon aus, dass die Freizeitsportler, die des Öfteren das Widukindstadion nutzen, auch den verkleinerten Sportplatz nach Schulschluss nutzen können.
Sollte der vorgestellte Plan so verwirklicht werden, können dort gleichzeitig drei Schulklassen draußen und 3 bis 4 Gruppen in der neuen Halle Sportunterricht erhalten. Das sollte für die beiden Schulen ausreichend sein.

Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Vreden lehnt eine Umwandlung der Vredener Sekundarschule in eine Gesamtschule zum jetzigen Zeitpunkt - unter diesem Zeitdruck - ab.
Wir finden das Zeitfenster für eine solch gravierende Entscheidung zu knapp. Gerne hätten wir dazu ein Gutachten eines unabhängigen Gutachters gehabt, der die Entwicklung der Vredener Schullandschaft neutral von außen sieht. Dazu ist jetzt keine Zeit mehr. Wir hätten es begrüßt, dass alle Beteiligten sich rechtzeitig an einen Tisch hätten setzen können, um alles für und wider in Ruhe zu erörtern. Selbst dafür war die Zeit zu knapp!
Wir halten es für unrealistisch, dass zwei Oberstufen in Vreden existieren können, die beide alle Grundkurse anbieten müssen. Wir bezweifeln, dass beide Schulen zusätzlich differenzierte interessante Kurse anbieten können, von denen beide Schulen profitieren könnten.
Wir vermuten, dass trotz einer Umwandlung in eine Gesamtschule weiterhin viele junge Menschen zu den hervorragenden berufsbildenden Schulen nach Ahaus abwandern würden. Ein solches Angebot können wir in Vreden einfach nicht bieten. Leider fehlen hierzu aktuelle Zahlen.
Wir Grüne fordern aber gleichzeitig: eine engere Kooperation von Gymnasium und Sekundarschule als bisher, damit gesichert ist, dass den Schülern der Sekundarschule - ebenso wie den letzten Schülern der Georgschule und der Realschule - ein reibungsloser Übergang zum Gymnasium ermöglicht wird, falls sie dies wünschen.
Wenn die derzeitige Diskussion beendet ist, sollte die Zeit genutzt werden, die Schulentwicklung in Vreden langfristig zu überdenken und alle Beteiligten in diesen Denkprozess rechtzeitig mit einzubeziehen.
Grundsätzlich halten wir Grüne es für sinnvoll, wenn alle Kinder gemeinsam in einer Schule lernen. Wir haben immer schon das dreigliedrige Schulsystem und die Sortierung der Kinder in drei Kategorien abgelehnt. Deshalb können wir die Stellungnahme aus Stadtlohn, in der von allen das dreigliedrige Schulsystem für gut befunden wird, gar nicht nachvollziehen. Wenn der demographische Wandel so fortschreitet wie prognostiziert, dann wird in weiterer Zukunft in Vreden nur noch eine weiterführende Schule sinnvoll existieren können. Wir halten eine aktive Schulentwicklungsplanung für dringend notwendig und nach unserer Meinung könnte diese erfolgen mit dem Ziel in Vreden eine Gesamtschule neu zu gründen.
Wir sind außerdem guten Mutes, dass aus der derzeitigen Diskussion etwas Gutes erwachsen wird. Wir haben sehr engagierte Elternvertreter/Innen beider Schulen kennengelernt, die bereit sind mit sehr guten Ideen an der Weiterentwicklung der gemeinsamen Kooperation beider Schulen mitzuarbeiten. (Stichworte dazu: gemeinsamer Campus, Lehreraustausch (Nl - Hauswirtschaft), Schüleraustausch (Drehtürmodell: Besonders begabte Schüler können in einzelnen Fächern am Unterricht des Gymnasiums teilnehmen), ständiger Austausch der Lehrer bzw. der Elternpflegschaften, ...)

Antrag zur Ergänzung des Beschlussvorschlages:
1. Wir fordern, dass eine aktive Schulentwicklungsplanung unter Einbeziehung eines Gutachtens eines neutralen externen Gutachters durchgeführt wird.
2. Wir begrüßen es, dass die Verwaltung die rechtlichen Zusammenhänge zur Beteiligung der/des Vorsitzenden der Stadtschulpflegschaft an den Sitzungen des Bildungs-, Sport- und Kulturausschusses neu überprüfen will. Ein Rederecht eines/einer Vertreter/in der Stadtschulpflegschaft in den Sitzungen des Ausschusses befürworten wir. Sie/Er sollte in Schulangelegenheiten auf deren/dessen Wunsch zu den betreffenden Sitzungen eingeladen werden.



Fazit nach der Sitzung des Schulausschusses: Da von Seiten der Verwaltung ein Gutachten, das im Übrigen von mehreren Parteien gefordert wurde, vehement abgelehnt wurde, haben wir unseren Antrag hierzu zunächst zurückgezogen. Das Thema ist aber noch nicht vom Tisch und wir werden die Idee an anderer Stelle wieder aufgreifen. Eine Verstärkung der Kooperation könne man den Schulen nicht von Seiten von Verwaltung oder Politik vorschreiben, meinte unser Bürgermeister. Damit mag er rein juristisch Recht haben, aber es wurde den Schulen von allen Seiten signalisiert, dass dies für dringend notwendig gehalten wird. Die Schulen werden deshalb diese Arbeit sicher bald aufnehmen, bzw. die ersten Ansätze dazu fortsetzen. Wir sind gespannt, was weiter passiert. Erst muss der Rat auch sein Votum dazu abgeben.

Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland

Zusammen mit der Kreistagsfraktion, informierte sich die Ratsfraktion über das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland in Vreden. Die Leiterin des Museums, Frau Corinna Endlich berichtete über den Baufortschritt und die weiteren Planungen und Ideen für das neue Museum vor.

Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland

"Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland", was is'n das? Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Vreden haben einen Trickfilm gedreht, der zeigt, was man von diesem Museum erwarten kann...

Inklusion in Vreden

Großes Verständnis haben wir für die Eltern der Felizitas-Förderschule, die durch ihr Engagement gegen die Schließung der Schule bekunden wie zufrieden sie mit der dort geleisteten Arbeit sind. Die weitere Förderung der behinderten Kinder ist auch uns ein großes Anliegen. Gleichzeitig sehen wir, dass an einigen Regelschulen in Vreden zur Inklusion von Kindern mit verschiedenem Förderbedarf Hervorragendes - auch zur vollsten Zufriedenheit ihrer Eltern- geleistet wird. Deshalb plädieren wir dafür, dass diese Schulen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung erhalten für die speziellen Materialien, die diese Kinder benötigen. Und das Gymnasium, das im nächsten Schuljahr wieder (zum 3. Mal!) - diesmal entgegen dem ausdrücklichen Beschluss des Schulausschusses - nicht die Hälfte der behinderten Kinder aufnimmt, das Gymnasium hat jetzt ein Jahr Zeit, um die notwendigen räumlichen und personellen Bedingungen zur Inklusion behinderter Kinder zu erfüllen. Es gibt schon etliche Gymnasien, die seit Jahren inklusiv arbeiten. Im Regierungsbezirk Arnsberg 40 Gymnasien, im Bereich der Düsseldorfer Bezirksregierung haben sich über 25 Gymnasien dem gemeinsamen Lernen geöffnet. (aus: nds 2015 01, gew-nrw) Warum nicht in Vreden? Auch die Schüler des Gymnasiums können durch das Zusammenleben mit behinderten Mitschülern enorm ihre sozialen Kompetenzen stärken.

Inklusion

Die Sekundarschule und das Gymnasium Georgianum sollen gleichmäßig Kinder mit Förderbedarf aufnehmen. Das schließt zieldifferent zu unterrichtende Schüler mit ein. Der Bildungs-, Sport- und Kulturausschuss hat dazu am Montag (26.01.15) einen einstimmigen Beschluss gefasst. Zum Begriff "zieldifferent": Bei der Inklusion wird unterschieden zwischen zielgleichen Schülern mit Förderbedarf - sie sollen die gleichen schulischen Ziele wie ihre Mitschüler erreichen - und zieldifferenten, also jenen, für die andere pädagogische Ziele gesteckt werden. Der Beschluss sieht weiterhin vor, dass Sekundarschule und Gymnasium in etwa gleich viele Schüler aufnehmen, die zieldifferent unterrichtet werden. Gibt es so wenige dieser Schüler, dass sich bei einer Aufteilung keine integrierte Lerngruppe mehr bilden ließe, solle die Bildung der Gruppe im Wechsel erfolgen. (MZ v. 27.01.15)

Es wird gebaut

...an der Sekundarschule entsteht zur Zeit das Forum



...am Gymnasium beginnen die Arbeiten demnächst.

Beste Bildung für NRW

Sylvia Löhrmann kam auf Einladung des Borkener Kreisverbandes der Grünen nach Bocholt und hielt einen Vortrag zum Thema: „Beste Bildung für NRW: Für eine starke Schule der Zukunft“. Dabei erläuterte sie den Weg zur Findung des Schulkonsenses in NRW, der ohne die Grünen so nie zustande gekommen wäre.

Sekundarschule für Vreden

Die Sekundarschule macht das längere gemeinsame Lernen aller Schülerinnen und Schüler in den 5. und 6. Klassen möglich. Dabei sollen gymnasiale Standards gesetzt werden. Auch ab der 7. Klasse soll integriertes Lernen weiter möglich sein; es kann aber auch in getrennten Bildungsgängen unterrichtet werden. Die Lehrpläne sollen denen von Gesamt- und Realschulen angelehnt sein. Auch wenn die Sekundarschule im Gegensatz zur Gemeinschaftsschule keine eigene Oberstufe haben soll, können Schülerinnen und Schüler nach der 10. Klasse in die Oberstufe wechseln und Abitur machen. Dazu soll es in der jeweiligen Kommune verbindliche Formen der Zusammenarbeit mit in der Nähe liegenden Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufskollegs geben. Die neue Schulform bereitet also den Weg für die berufliche Ausbildung und für die Hochschulreife, wie es in den Leitlinien der von Grünen, SPD und CDU heißt. Der Schulkonsens soll Rechtssicherheit für 12 Jahre bieten, d. h. er soll bis 2023 nicht angetastet werden. Und er beinhaltet auch, dass die Hauptschule als verpflichtende Schulform aus der Landesverfassung gestrichen werden soll. Die bereits für das kommende Schuljahr genehmigten 12 Gemeinschaftsschulen gehen wie geplant an den Start. Nach 12 Jahren sollen sie in das Regelschulsystem überführt werden, was sie aber auch schon früher beantragen können.

Auf dem Weg zur Schule der Zukunft


Das dreigliedrige Schulsystem in NRW krankt an allen Ecken und Enden. Durch die frühe Aussortierung nach der 4. Klasse bekommen zu wenige Schüler die Chance auf das Abitur. Der Bildungserfolg hängt immer noch von der sozialen Herkunft der Kinder ab. Und der Demografiefaktor wirkt sich inzwischen ganz stark auch in Vreden aus.

Dazu gibt es ein Interview von Bildungsexperte Dr. Ernst Rösner von der TU Dortmund mit der Online-Redaktion der Grünen NRW.

Zur Zeit liegt die Gemeinschaftsschule Vreden auf Eis, bis eine gesetzliche Regelung den Landtag passiert hat. Dann könnte es in Vreden kurzfristig doch noch 2012 klappen... Geplant ist die Gemeinschaftsschule Vreden als Sek I Schule neben dem Gymnasium. aber die Gemeinschaftsschule könnte auch eine Schule für alle sein? Dazu können Sie sich an dieser Umfrage beteiligen:

Laga 2017



Die geplante LAGA 2017 in Vreden schafft mit Ihren Schwerpunkten Bildung und Nachhaltigkeit eine Perspektive in der Stadtentwicklung für die nächsten Jahrzehnte. Die vorgesehenen Investitionen der Stadt ziehen Fördermittel nach sich um diese sinnvolle Entwicklung zu unterstützen.

10 Gemeinschaftsschulen in NRW schon 2011

Etwa zehn Kommunen in NRW wollen die Gemeinschaftsschule schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt im Spätsommer 2011 einführen. "Es wird neun oder zehn Anträge geben", sagte der Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW, Eckhard Ruthemeyer, am Donnerstag in Münster.

Da es aber mehr Interessenten gebe, gehe man davon aus, dass es für das Schuljahr 2012/2013 eine zweite Runde geben werde. Das Projekt der rot-grünen Landesregierung soll im Schuljahr 2011/ 2012 beginnen. Bisher sind Anträge aus Billerbeck und Ascheberg bekannt.

> via WDR.de >

Gemeinschaftsschule Vreden

Wir laden ein zum bildungspolitischen Gespräch am 17. November 2010 um 19.30 Uhr in die Gaststätte Am Stadtpark – Meyerink.
Thema des Abends: Gemeinschaftsschule …die Stärken aller Schulformen nutzen

Unser Gast Landtagsabgeordneter Norwich Rüße stellt sich dem Thema gemeinsam mit den Rektorinnen Frau Huning und Frau Köppen. Auf einen interessanten Abend mit Politikern, Lehrern, Eltern und Schüler freuen sich die Grünen Vreden

Schule der Zukunft

Plakat_NRW_CDU_gross

„Schule der Zukunft“ für alle Kinder
Gemeinsamer Unterricht soll zur Selbstverständlichkeit werden – das ist das Ziel GRÜNER Schulpolitik. Jedes Kind soll das Recht darauf haben, gemeinsam mit anderen Kindern lernen zu dürfen - unabhängig von seinen Fähigkeiten, seiner sozialen Herkunft und vom Geldbeutel seiner Eltern.

Weg vom vielgliedrigen Schulsystem

Das Festhalten am gegliederten Schulsystem in NRW ist nicht mehr zeitgemäß. Das bescheinigt auch eine ganze Palette teils namhafter Experten der schwarz-gelben Landesregierung. Doch diese – und dabei allen voran der Ministerpräsident – schalten die Ohren auf Durchzug und klammern ideologisch verbohrt und verblendet am alten, längst überholten System. Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sind mit der schwarz-gelben Koalition in NRW nicht zu machen. Und das bedeutet: Wird diese Politik nicht abgelöst, werden immer mehr Kinder durch das mangelhafte Schulsystem ihrer Zukunftschancen beraubt.

Wer wie die CDU versucht, die „Schule der Zukunft“ als „Einheitsschule“ zu diffamieren, spielt rücksichtslos mit falschen Begrifflichkeiten und schürt dadurch rücksichtslos Ängste vor allem von Eltern. Alle Kinder sollen bestmöglich gefördert und für alle Kinder soll es Verbesserungen geben. Wer mit ideologisierten Begrifflichkeiten arbeitet verschweigt auch, dass Länder mit integrativen Schulsystemen in internationalen Vergleichen immer wieder besser abschneiden. Das dürfte im Übrigen auch Herrn Rüttgers nicht neu sein.

Unser heutiges System verbaut Chancen

Wir brauchen eine Schulpolitik, in deren Mittelpunkt das längere gemeinsame Lernen steht. Derzeit gibt es kein anderes Land der OECD, in dem der Schulerfolg der Kinder so stark an die soziale Herkunft gekoppelt ist. In keinem anderen Land werden Schülerinnen und Schüler so früh getrennt, nämlich nach dem 4. Schuljahr. Es ist ungerecht und unverantwortlich, dass Kinder im Alter von 10 Jahren so sortiert werden, das dadurch über ihren späteren Lebensweg entschieden wird. Das System von heute kann nicht leistungsgereicht sortieren.

Der Weg zum Ziel

Dass das längere gemeinsame Lernen bis zur 10. Klasse nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, ist auch uns Grünen klar. Wir müssen aber heute mit der Realisierung anfangen. Ein erster Schritt wäre, die Grundschulzeit bis einschließlich zur sechsten Klasse zu verlängern und die Schule der Zukunft Schritt für Schritt weiterzuführen – zusammen mit den Eltern, den Lehrerinnen und Lehrern und zusammen mit den Kommunen.

VBE zum Thema Schule

Udo Beckmann vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) über das Grüne NRW Landtagswahlprogramm:

Neue Hauptschule im Schulzentrum

Auch der Rat der Stadt Vreden beschloss einstimmig: Die künftig fusionierte Hauptschule soll ihren Standort an der Schulstraße haben.
Die Verwaltung erhielt den Auftrag, das vorgelegte Schulraumkonzept weiter zu konkretisieren. Pläne für eine bauliche Erweiterung, eine energetische Sanierung der Außenfassade des Walbertschulgebäudes und darüber hinaus eine Sanierung des Inneren soll die Verwaltung erstellen.

Standort Schulzentrum!


Die erste Hürde ist genommen. Einstimmig beschloss der Schulausschuss der Stadt Vreden das Schulzentrum als Standort der neuen Hauptschule.

Wir danken den an der Vorbereitung der Hauptschulefusion beteiligten Gremien in den Schulen und Politik auch den beteiligten Eltern und LehrerInnen.
Die Verwaltung hat sehr gute vorbereitende Arbeit geleistet. Aus dem sehr umfassenden Gutachten wurden die richtigen Schlüsse gezogen. Das Gebäude an der Schulstraße ist aus unserer Sicht der eindeutig bessere Standort. Gründe: (Schulbusverkehr, Erweiterbarkeit, Kooperationsmöglichkeit mit den beiden anderen Schulformen im angestrebten Ganztagsbetrieb, Sportanlagen...).

Der Parallelbetrieb der Standorte Schulzentrum / Schabbecke sollte bis zum Erreichen einer optimalen Ausstattung des neuen Standorts aufrechterhalten bleiben. Die neue Hauptschule in einem Gebäude darf von den Räumlichkeiten und der Ausstattung her nicht hinter den jetzigen Stand beim Betrieb in zwei Gebäuden zurückfallen.
Die in der Vorlage und von den Schulgremien genanten Termine sind zu kurzfristig. Unser Vorschlag wäre ein Zeitrahmen für die Jahre 2014/15. Die Investitionen in den neuen Standort können so über einen längeren Zeitraum getätigt werden und sind auch bei einer Veränderung im dreigliedrigem Schulsystem zukunftssicher. Die optimierte Ausstattung könnte auch einer neuen Schulform z. b. der Mittelschule zugute kommen. Mit dieser Entscheidung würde die Stadt Vreden langfristig die Option erhalten, flexibel auf eine neue Schulstruktur in NRW zu reagieren.

Entscheidung naht

marienvelde_2009-07-06_16-59-56

Die Entscheidung über den Schulstandort der zukünftigen Hauptschule Vreden (Walbert- + St. Georg Schule) naht. Aus unserer Sicht ist der eindeutig bessere Standort aus verschiedenen Gründen (Schulbusverkehr, Erweiterbarkeit, Kombination mit der Realschule, Sportanlagen...) das Gebäude an der Schulstraße.
Mit dieser Entscheidung würde die Stadt Vreden langfristig die Option erhalten, flexibel auf eine neue Schulstruktur in NRW zu reagieren. Wir sollten hier in Zeiträumen von 10 - 15 Jahren denken und nicht nach kurzfristigen Lösungen suchen.

Schulstandort Hauptschule

marienvelde_2009-07-06_16-59-56

Zur Zeit wird die Walbert-Schule wie man sieht energetisch aufgerüstet, das sehen wir als GRÜNE natürlich sehr gerne. So leistet die Stadt Vreden ihren Beitrag zur weiteren Verminderung von CO2 vor Ort!
Die Entscheidung über den Schulstandort der zukünftigen Hauptschule Vreden (Walbert- + St. Georg Schule) sollte Ende des Jahres fallen. Aus unserer Sicht ist für die Entscheidungsfindung kein Gutachten nötig, der eindeutig bessere Standort in einer sich landesweit ändernden Schullandschaft ist das Gebäude an der Schulstraße. Mit dieser Entscheidung würde die Stadt Vreden langfristig die Option erhalten, flexibel auf eine neue Schulstruktur in NRW zu reagieren. Wir sollten hier in Zeiträumen von 10 - 15 Jahren denken und nicht nach kurzfristigen Lösungen suchen.
…ältere Artikel