Unsere Haushaltsanträge 2023

Erstellung eines Radwegekonzeptes durch externe Vergabe an ein einschlägiges Büro: 50.000 Euro
Bereits in der Vergangenheit haben die Grünen – neben der Senioren Union – die Erstellung eines Radwegekonzeptes gefordert. Da der planerische Aufwand dafür sehr hoch eingeschätzt wird und von der Verwaltung zur Zeit offenbar nicht geleistet werden kann, wird vorgeschlagen, ein externes Fachbüro mit der Erstellung zu beauftragen. Die sukzessive Umsetzung eines solchen Konzeptes beschließt anschließend der Rat.

Erweiterung der Fahrradparkplätze am Busbahnhof: 5.000 Euro
Der „neue“ Busbahnhof wird nicht zuletzt durch die Erweiterung des Angebots durch den X80 gut angenommen. Dabei kommt es zu teils chaotischen Zuständen beim Abstellen der Fahrräder. Hier sollte durch eine Erweiterung des Angebots Abhilfe geschaffen werden. Es sollte auch in Erwägung gezogen werden, PKW Parkplätze in der unmittelbaren Nähe entsprechend umzuwandeln.

Förderung zur Anschaffung von Lastenrädern: 5.000 Euro
Das Förderprogramm für Lastenräder ist in der Vergangenheit von der Bevölkerung gut genutzt worden. Durch den vermehrten Einsatz von Fahrrädern befördert Vreden die Verkehrswende und es vermindert sich der Parkraumdruck in der Innenstadt.

Energiewende für Nachbarschaften und Quartiere | Beratungsoffensive der Stadt Vreden: 10.000 Euro
Für die Durchführung von Vortrags-Veranstaltungen und Gruppen-Beratungen in dem Themengebiet der Energiewende unter Hinzuziehung von Fachberatern und in Kooperation mit der neuen KlimaschutzmanagerIn plant die Stadt Vreden 10.000 Euro ein.
Die Energiewende funktioniert nur mit dezentralen Energiesystemen, welche die Energie dort erzeugen und speichern, wo sie tatsächlich gebraucht wird. Ganz nach dem Motto „Neue Kraft für die Nachbarschaft‘ können die Themen Wärme, Strom und Mobilität zusammen gedacht werden.
Wie können sich Bürger*innen zusammenschließen auf dem Weg zu 100% erneuerbaren Energien? Was ist auf Ebene einer Nachbarschaft oder eines Stadtteils möglich? Welche Technologien und digitalen Tools können dabei unterstützen und welche rechtlichen Hürden gilt es zu überwinden?
Mit Hilfe einer Beratungsoffensive der Stadt Vreden in Form von Vorträgen soll die Kreativität in Nachbarschaften erhöht werden und gemeinschaftliches Engagement in Richtung Energiewende gefördert werden. Im besten Fall kann damit sogar die Gründung und Entwicklung von Energiegenossenschaften in Vreden voran gebracht werden.

BalkonSolarAnlage

Die Stadt Vreden fördert BalkonSolaranlagen, sodass man auch im Kleinen selbst Strom erzeugen kann. So kann aufgrund unseres Antrags eine BalkonSolarAnlagen mit 50 Prozent bezuschusst werden, maximal allerdings in Höhe von 200 Euro.

Das hat Potenzial!

Unser Antrag zur Erschließung zusätzlicher Potenziale in der Stromerzeugung durch Photovoltaik auf allen kommunalen Möglichkeiten zu überprüfen, hatte durchschlagenden Erfolg. Auf Eignung für PV sollten folgende Punkte überprüft werden:

  • Alle städtischen Dachflächen
  • Überbauung öffentlicher Parkplätze
  • Überbauung
    von Fahrradständern z.B. Schulgelände 
  • Überbauung von Fahrradwegen z.B.
    Otto-Hahn-Str.
  • Bestückung von Lärmschutzwänden
  • Überbauung von
    Regenwasser-Rückhaltebecken 

Gleichzeitig sollte überprüft werden, ob neben der Investition durch die Stadt alternative Konzepte wie Verpachtung der Flächen oder Bürger PV Anlagen angeboten werden können. 

26 Objekte sind daraufhin als PV geeignet festgestellt worden!

Unsere Begründung damals war:
Es ist absehbar, dass die Energiewende zu einem erhöhten Strombedarf im Wärme- und Verkehrssektor führen wird. Beide Sektoren sind im EEA Prozess, sowohl der Stadt als auch im Kreis Borken, als stark verbesserungsbedürftig erkannt worden.
Heute können wir ergänzen, dass wir durch Wind- und Solarenergie unabhängiger vom Ausland werden müssen!!

Solarenergie lohnt sich!

Nach monatelangem hin und her um den Solarstrom und Windkraft in Deutschland gibt es nun ein erfreuliches Ergebnis: Der 52 Gigawatt Deckel für die Photovoltaik (PV) wird aufgehoben. Damit ist eine Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wieder möglich.

Vreden bleibt Klimaschutzstadt

Trotz wegfallender Landesförderung soll Vreden die zurzeit ruhende Zertifizierung im EEA-Prozess zur Goldkommune für das Jahr 2020 umsetzen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte dazu eien Antrag gestellt, dem der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss schon zugestimmt hat. Damit kann eine erfolgreiche Energie- und Klimaschutzpolitik des Energieteams, bestehend aus Mitgliedern der Ratsfraktionen, der Verwaltung und der SVS-Versorgungsbetriebe GmbH forgesetzt werden.

Gertrud Welper mottet ihr Auto ein

Gertrud Welper macht ernst bei der Aktion „Stadtradeln“: Sie verzichtet 21 Tage lang komplett aufs Auto. Auf ihr eigenes, aber auch auf andere – neben dem Fahrrad sind für sie nur noch Bus und Zug erlaubt, wenn sie weitere Strecken zurücklegen will. So sind die Bedingungen für den Status als „Stadtradel-Star“.

Am Donnerstag fuhr sie mit dem Auto vor und mottete es unter den Augen von Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Stefan Gehrmann von der Stadt Vreden unter einer Vollgarage ein. Ebenfalls symbolisch tauschte sie ihren Autoschlüssel mit dem Bürgermeister gegen einen Fahrradcomputer zum Erfassen der in Kürze zu radelnden Kilometer ein. Als „Stadtradel-Star“ komplett aufs Rad umzusteigen, habe sie erst vor kurzem beschlossen, so Gertrud Welper. „Wege nach Münster oder Borken komplett mit Rad und Bus zu bewältigen, ist sicherlich noch einmal eine besondere Herausforderung. Und die nehme ich an!“, bekräftigte die grüne Ratsfrau aus Vreden.
Sie wird einmal wöchentlich im „Stadtradeln-Blog“ im Internet über ihre Erfahrungen berichten.

Die bundesweite Aktion startet am 1. Mai. Aus dem Kreis Borken haben sich schon über 1000 Radler angemeldet – aus Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Reken und Rhede und Vreden. Alle können für ihren Heimatort Kilometer sammeln. pd/ewa MZ vom 29.04.17

Anmelden kann man sich für diese Aktion unter Stadtradeln/Vreden

Nahwärmeversorgung

Es scheint mit der Nahwärmeversorgung (in Kombination mit Biogas und BHK) im nördlichen Teil des Harlemanns Bülten ernst zu werden. Gleichzeitig besteht für die Anwohner die möglichkeit über die Firma Epcan ans Glasfasernetz angeschlossen zu werden. Leider gibt es für diese Baumaßnahme noch keine offizielle Bestätigung durch die SVS.

Klimaschutz braucht alle

Es ist enorm, was wir für den Klimaschutz erreichen können, wenn jede und jeder Einzelne etwas beiträgt. Wir machen Schluss mit Stromfressern, CO2-Schleudern, Wärmeverschwendern! Schauen Sie sich die Tipps und Filme an und teilen Sie diese im Freundes- und Kollegenkreis sowie in der Familie. Zusammen ist es Klimaschutz.

ZuhauseKraftwerk

Lichtblick und VW wollen den Energiemarkt umkrempeln. Mit ihrer Idee könnten 100.000 Wohnhäuser zu Kraftwerken werden… Einfach genial!!