Trotz wegfallender Landesförderung soll Vreden die zurzeit ruhende Zertifizierung im EEA-Prozess zur Goldkommune für das Jahr 2020 umsetzen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte dazu eien Antrag gestellt, dem der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss schon zugestimmt hat. Damit kann eine erfolgreiche Energie- und Klimaschutzpolitik des Energieteams, bestehend aus Mitgliedern der Ratsfraktionen, der Verwaltung und der SVS-Versorgungsbetriebe GmbH forgesetzt werden.
Alle fürs Klima
Am 20. September bereiten die Vereinten Nationen einen Gipfel vor und das Klimakabinett in Berlin tagt. Die Jugendlichen der Fridays-for-Future-Bewegung wollen das Datum nutzen und weltweit mit möglichst vielen Menschen auf die Straße gehen. In Deutschland soll laut Organisatoren in mehr als 350 Städten gestreikt werden. Der Aufruf richtet sich nach dem Vorbild eines Generalstreiks an alle Bürger. Bislang gingen vor allem Schüler, vielleicht noch Studenten und Lehrer auf die Straße. Jeweils am Freitag schwänzten die Schüler dazu einen Teil des Unterrichts. Dieses Mal sollen möglichst viele Erwachsene mitmachen. Die Bewegung fordert in Deutschland die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens, den Kohleausstieg bis zum Jahr 2030 und bis 2035 eine emissionsneutrale Energiegewinnung. Bis zum Jahresende sollen dazu die Subventionen für fossile Energieträger gestrichen und ein Viertel der Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Zudem fordern die Jugendlichen eine Steuer auf CO2-Emissionen.
Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen bietet aus diesem Anlass eine geführte Radtour nach Borken zur Klimademo an. Treffpunkt ist am Freitag, den 20. September um 11 Uhr am Busbahnhof, Wüllenerstraße. Eine Strecke umfasst ca. 26 km und dauert etwa 2 Stunden.; insgesamt 52 km. Bei Regenwetter wird in Fahrgemeinschaften mit dem Auto zur Klimademo gefahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Ölbach, wo bist du?
Am Freibad plätschert der Ölbach: nicht viel, aber immerhin. Einen Kilometer vorher bei Schwering in Doemern verschwindet der Bach im Nirgendwo. Steckt die SWG dahinter? Die Grünen fragen nach und erhalten interessante Informationen…
Lokal handeln – Global denken
Andere Städte fördern Gründächer, Vreden pflastert die Straßen zu. So sollte man nicht in Zeiten des Klimawandels und des veränderten Stadtklimas nicht handeln. Der Sommer 2018 hat uns deutlich gezeigt, in welche Richtung sich unsere Welt entwickelt! deshalb stellt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Vreden beschließt:
Die Ausbauvariante Komplettpflasterung, wie in der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss-Sitzung vom 13.09.2018 für die Beethoven Str. vorgestellt, wird in Zukunft nicht mehr zur Gestaltung verkehrsberuhigter Straßen angeboten.
Begründung:
Die Ausbauvariante Komplettpflasterung ist aus bauökologischer Sicht abzulehnen.
Selbst minimale Anforderungen an Ökologische Standards werden nicht erfüllt,
Komplettversiegelung läuft den Zielen Versickerung, Klimaanpassung, Schaffung eines
angenehmen Stadtklimas und auch der Verlangsamung des Autoverkehrs in verkehrsberuhigten Bereichen diametral entgegen.
Auch auf Nachfrage im Ausschuss konnte die Stadtverwaltung keine fachlichen Gründe für diese Ausbauform nennen.