Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland

Zusammen mit der Kreistagsfraktion, informierte sich die Ratsfraktion über das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland in Vreden. Die Leiterin des Museums, Frau Corinna Endlich berichtete über den Baufortschritt und die weiteren Planungen und Ideen für das neue Museum vor.

Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland

„Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“, was is’n das? Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Vreden haben einen Trickfilm gedreht, der zeigt, was man von diesem Museum erwarten kann…

Inklusion in Vreden

Großes Verständnis haben wir für die Eltern der Felizitas-Förderschule, die durch ihr Engagement gegen die Schließung der Schule bekunden wie zufrieden sie mit der dort geleisteten Arbeit sind. Die weitere Förderung der behinderten Kinder ist auch uns ein großes Anliegen. Gleichzeitig sehen wir, dass an einigen Regelschulen in Vreden zur Inklusion von Kindern mit verschiedenem Förderbedarf Hervorragendes – auch zur vollsten Zufriedenheit ihrer Eltern- geleistet wird. Deshalb plädieren wir dafür, dass diese Schulen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung erhalten für die speziellen Materialien, die diese Kinder benötigen.
Und das Gymnasium, das im nächsten Schuljahr wieder (zum 3. Mal!) – diesmal entgegen dem ausdrücklichen Beschluss des Schulausschusses – nicht die Hälfte der behinderten Kinder aufnimmt, das Gymnasium hat jetzt ein Jahr Zeit, um die notwendigen räumlichen und personellen Bedingungen zur Inklusion behinderter Kinder zu erfüllen.
Es gibt schon etliche Gymnasien, die seit Jahren inklusiv arbeiten. Im Regierungsbezirk Arnsberg 40 Gymnasien, im Bereich der Düsseldorfer Bezirksregierung haben sich über 25 Gymnasien dem gemeinsamen Lernen geöffnet. (aus: nds 2015 01, gew-nrw)
Warum nicht in Vreden? Auch die Schüler des Gymnasiums können durch das Zusammenleben mit behinderten Mitschülern enorm ihre sozialen Kompetenzen stärken.

Inklusion

Die Sekundarschule und das Gymnasium Georgianum sollen gleichmäßig Kinder mit Förderbedarf aufnehmen. Das schließt zieldifferent zu unterrichtende Schüler mit ein.
Der Bildungs-, Sport- und Kulturausschuss hat dazu am Montag (26.01.15) einen einstimmigen Beschluss gefasst. Zum Begriff „zieldifferent“: Bei der Inklusion wird unterschieden zwischen zielgleichen Schülern mit Förderbedarf – sie sollen die gleichen schulischen Ziele wie ihre Mitschüler erreichen – und zieldifferenten, also jenen, für die andere pädagogische Ziele gesteckt werden.


Der Beschluss sieht weiterhin vor, dass Sekundarschule und Gymnasium in etwa gleich viele Schüler aufnehmen, die zieldifferent unterrichtet werden. Gibt es so wenige dieser Schüler, dass sich bei einer Aufteilung keine integrierte Lerngruppe mehr bilden ließe, solle die Bildung der Gruppe im Wechsel erfolgen.
(MZ v. 27.01.15)

Es wird gebaut

…an der Sekundarschule entsteht zur Zeit das Forum

…am Gymnasium beginnen die Arbeiten demnächst.

Beste Bildung für NRW

Sylvia Löhrmann kam auf Einladung des Borkener Kreisverbandes der Grünen nach Bocholt und hielt einen Vortrag zum Thema: „Beste Bildung für NRW: Für eine starke Schule der Zukunft“.
Dabei erläuterte sie den Weg zur Findung des Schulkonsenses in NRW, der ohne die Grünen so nie zustande gekommen wäre.

Sekundarschule für Vreden

Die Sekundarschule macht das längere gemeinsame Lernen aller Schülerinnen und Schüler in den 5. und 6. Klassen möglich. Dabei sollen gymnasiale Standards gesetzt werden. Auch ab der 7. Klasse soll integriertes Lernen weiter möglich sein; es kann aber auch in getrennten Bildungsgängen unterrichtet werden. Die Lehrpläne sollen denen von Gesamt- und Realschulen angelehnt sein. Auch wenn die Sekundarschule im Gegensatz zur Gemeinschaftsschule keine eigene Oberstufe haben soll, können Schülerinnen und Schüler nach der 10. Klasse in die Oberstufe wechseln und Abitur machen. Dazu soll es in der jeweiligen Kommune verbindliche Formen der Zusammenarbeit mit in der Nähe liegenden Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufskollegs geben. Die neue Schulform bereitet also den Weg für die berufliche Ausbildung und für die Hochschulreife, wie es in den Leitlinien der von Grünen, SPD und CDU heißt. Der Schulkonsens soll Rechtssicherheit für 12 Jahre bieten, d. h. er soll bis 2023 nicht angetastet werden. Und er beinhaltet auch, dass die Hauptschule als verpflichtende Schulform aus der Landesverfassung gestrichen werden soll. Die bereits für das kommende Schuljahr genehmigten 12 Gemeinschaftsschulen gehen wie geplant an den Start. Nach 12 Jahren sollen sie in das Regelschulsystem überführt werden, was sie aber auch schon früher beantragen können.

Auf dem Weg zur Schule der Zukunft


Das dreigliedrige Schulsystem in NRW krankt an allen Ecken und Enden. Durch die frühe Aussortierung nach der 4. Klasse bekommen zu wenige Schüler die Chance auf das Abitur. Der Bildungserfolg hängt immer noch von der sozialen Herkunft der Kinder ab. Und der Demografiefaktor wirkt sich inzwischen ganz stark auch in Vreden aus.

Dazu gibt es ein Interview von Bildungsexperte Dr. Ernst Rösner von der TU Dortmund mit der Online-Redaktion der Grünen NRW.

Zur Zeit liegt die Gemeinschaftsschule Vreden auf Eis, bis eine gesetzliche Regelung den Landtag passiert hat. Dann könnte es in Vreden kurzfristig doch noch 2012 klappen… Geplant ist die Gemeinschaftsschule Vreden als Sek I Schule neben dem Gymnasium. aber die Gemeinschaftsschule könnte auch eine Schule für alle sein? Dazu können Sie sich an dieser Umfrage beteiligen:

Laga 2017



Die geplante LAGA 2017 in Vreden schafft mit Ihren Schwerpunkten Bildung und Nachhaltigkeit eine Perspektive in der Stadtentwicklung für die nächsten Jahrzehnte. Die vorgesehenen Investitionen der Stadt ziehen Fördermittel nach sich um diese sinnvolle Entwicklung zu unterstützen.

10 Gemeinschaftsschulen in NRW schon 2011

Etwa zehn Kommunen in NRW wollen die Gemeinschaftsschule schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt im Spätsommer 2011 einführen. „Es wird neun oder zehn Anträge geben“, sagte der Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW, Eckhard Ruthemeyer, am Donnerstag in Münster.

Da es aber mehr Interessenten gebe, gehe man davon aus, dass es für das Schuljahr 2012/2013 eine zweite Runde geben werde. Das Projekt der rot-grünen Landesregierung soll im Schuljahr 2011/ 2012 beginnen. Bisher sind Anträge aus Billerbeck und Ascheberg bekannt.

> via WDR.de >