Gemeinschaftsschule Vreden

Wir laden ein zum bildungspolitischen Gespräch am 17. November 2010 um 19.30 Uhr in die Gaststätte Am Stadtpark – Meyerink.
Thema des Abends: Gemeinschaftsschule …die Stärken aller Schulformen nutzen

Unser Gast Landtagsabgeordneter Norwich Rüße stellt sich dem Thema gemeinsam mit den Rektorinnen Frau Huning und Frau Köppen. Auf einen interessanten Abend mit Politikern, Lehrern, Eltern und Schüler freuen sich die Grünen Vreden

Schule der Zukunft

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„Schule der Zukunft“ für alle Kinder
Gemeinsamer Unterricht soll zur Selbstverständlichkeit werden – das ist das Ziel GRÜNER Schulpolitik. Jedes Kind soll das Recht darauf haben, gemeinsam mit anderen Kindern lernen zu dürfen – unabhängig von seinen Fähigkeiten, seiner sozialen Herkunft und vom Geldbeutel seiner Eltern.

Weg vom vielgliedrigen Schulsystem

Das Festhalten am gegliederten Schulsystem in NRW ist nicht mehr zeitgemäß. Das bescheinigt auch eine ganze Palette teils namhafter Experten der schwarz-gelben Landesregierung. Doch diese – und dabei allen voran der Ministerpräsident – schalten die Ohren auf Durchzug und klammern ideologisch verbohrt und verblendet am alten, längst überholten System. Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sind mit der schwarz-gelben Koalition in NRW nicht zu machen. Und das bedeutet: Wird diese Politik nicht abgelöst, werden immer mehr Kinder durch das mangelhafte Schulsystem ihrer Zukunftschancen beraubt.

Wer wie die CDU versucht, die „Schule der Zukunft“ als „Einheitsschule“ zu diffamieren, spielt rücksichtslos mit falschen Begrifflichkeiten und schürt dadurch rücksichtslos Ängste vor allem von Eltern. Alle Kinder sollen bestmöglich gefördert und für alle Kinder soll es Verbesserungen geben. Wer mit ideologisierten Begrifflichkeiten arbeitet verschweigt auch, dass Länder mit integrativen Schulsystemen in internationalen Vergleichen immer wieder besser abschneiden. Das dürfte im Übrigen auch Herrn Rüttgers nicht neu sein.

Unser heutiges System verbaut Chancen

Wir brauchen eine Schulpolitik, in deren Mittelpunkt das längere gemeinsame Lernen steht. Derzeit gibt es kein anderes Land der OECD, in dem der Schulerfolg der Kinder so stark an die soziale Herkunft gekoppelt ist. In keinem anderen Land werden Schülerinnen und Schüler so früh getrennt, nämlich nach dem 4. Schuljahr. Es ist ungerecht und unverantwortlich, dass Kinder im Alter von 10 Jahren so sortiert werden, das dadurch über ihren späteren Lebensweg entschieden wird. Das System von heute kann nicht leistungsgereicht sortieren.

Der Weg zum Ziel

Dass das längere gemeinsame Lernen bis zur 10. Klasse nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, ist auch uns Grünen klar. Wir müssen aber heute mit der Realisierung anfangen. Ein erster Schritt wäre, die Grundschulzeit bis einschließlich zur sechsten Klasse zu verlängern und die Schule der Zukunft Schritt für Schritt weiterzuführen – zusammen mit den Eltern, den Lehrerinnen und Lehrern und zusammen mit den Kommunen.

Neue Hauptschule im Schulzentrum

Auch der Rat der Stadt Vreden beschloss einstimmig: Die künftig fusionierte Hauptschule soll ihren Standort an der Schulstraße haben.
Die Verwaltung erhielt den Auftrag, das vorgelegte Schulraumkonzept weiter zu konkretisieren. Pläne für eine bauliche Erweiterung, eine energetische Sanierung der Außenfassade des Walbertschulgebäudes und darüber hinaus eine Sanierung des Inneren soll die Verwaltung erstellen.

Standort Schulzentrum!

Die erste Hürde ist genommen. Einstimmig beschloss der Schulausschuss der Stadt Vreden das Schulzentrum als Standort der neuen Hauptschule.

Wir danken den an der Vorbereitung der Hauptschulefusion beteiligten Gremien in den Schulen und Politik auch den beteiligten Eltern und LehrerInnen.
Die Verwaltung hat sehr gute vorbereitende Arbeit geleistet. Aus dem sehr umfassenden Gutachten wurden die richtigen Schlüsse gezogen. Das Gebäude an der Schulstraße ist aus unserer Sicht der eindeutig bessere Standort. Gründe: (Schulbusverkehr, Erweiterbarkeit, Kooperationsmöglichkeit mit den beiden anderen Schulformen im angestrebten Ganztagsbetrieb, Sportanlagen…).

Der Parallelbetrieb der Standorte Schulzentrum / Schabbecke sollte bis zum Erreichen einer optimalen Ausstattung des neuen Standorts aufrechterhalten bleiben. Die neue Hauptschule in einem Gebäude darf von den Räumlichkeiten und der Ausstattung her nicht hinter den jetzigen Stand beim Betrieb in zwei Gebäuden zurückfallen.
Die in der Vorlage und von den Schulgremien genanten Termine sind zu kurzfristig. Unser Vorschlag wäre ein Zeitrahmen für die Jahre 2014/15. Die Investitionen in den neuen Standort können so über einen längeren Zeitraum getätigt werden und sind auch bei einer Veränderung im dreigliedrigem Schulsystem zukunftssicher. Die optimierte Ausstattung könnte auch einer neuen Schulform z. b. der Mittelschule zugute kommen. Mit dieser Entscheidung würde die Stadt Vreden langfristig die Option erhalten, flexibel auf eine neue Schulstruktur in NRW zu reagieren.

Entscheidung naht

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Die Entscheidung über den Schulstandort der zukünftigen Hauptschule Vreden (Walbert- + St. Georg Schule) naht. Aus unserer Sicht ist der eindeutig bessere Standort aus verschiedenen Gründen (Schulbusverkehr, Erweiterbarkeit, Kombination mit der Realschule, Sportanlagen…) das Gebäude an der Schulstraße.
Mit dieser Entscheidung würde die Stadt Vreden langfristig die Option erhalten, flexibel auf eine neue Schulstruktur in NRW zu reagieren. Wir sollten hier in Zeiträumen von 10 – 15 Jahren denken und nicht nach kurzfristigen Lösungen suchen.

Schulstandort Hauptschule

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Zur Zeit wird die Walbert-Schule wie man sieht energetisch aufgerüstet, das sehen wir als GRÜNE natürlich sehr gerne. So leistet die Stadt Vreden ihren Beitrag zur weiteren Verminderung von CO2 vor Ort!
Die Entscheidung über den Schulstandort der zukünftigen Hauptschule Vreden (Walbert- + St. Georg Schule) sollte Ende des Jahres fallen. Aus unserer Sicht ist für die Entscheidungsfindung kein Gutachten nötig, der eindeutig bessere Standort in einer sich landesweit ändernden Schullandschaft ist das Gebäude an der Schulstraße. Mit dieser Entscheidung würde die Stadt Vreden langfristig die Option erhalten, flexibel auf eine neue Schulstruktur in NRW zu reagieren. Wir sollten hier in Zeiträumen von 10 – 15 Jahren denken und nicht nach kurzfristigen Lösungen suchen.