Sehr beeindruckend

Die Wunder der Natur konnten der Ortsverband der Grünen zusammen mit 15 weiteren Gästen im Gasometer in Oberhausen bestaunen. Die eindrucksvollen Fotografien und Filmaufnahmen zeigten die Lebenswelten der Tiefsee, der tropischen Regenwälder und der Wälder des amerikanischen Nordens, vom Mammutbaum bis zur mikroskopisch kleinsten Pflanze, vom Werden des Menschen bis zum Hecht, der einem Alligator ins Maul springt. Als besonders beeindruckend empfanden alle Mitreisenden die Projektionen auf einen 20 Meter breiten Erdball, der an der Kuppel des Gasometers

Gertrud Welper mottet ihr Auto ein

Gertrud Welper macht ernst bei der Aktion „Stadtradeln“: Sie verzichtet 21 Tage lang komplett aufs Auto. Auf ihr eigenes, aber auch auf andere – neben dem Fahrrad sind für sie nur noch Bus und Zug erlaubt, wenn sie weitere Strecken zurücklegen will. So sind die Bedingungen für den Status als „Stadtradel-Star“.

Am Donnerstag fuhr sie mit dem Auto vor und mottete es unter den Augen von Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Stefan Gehrmann von der Stadt Vreden unter einer Vollgarage ein. Ebenfalls symbolisch tauschte sie ihren Autoschlüssel mit dem Bürgermeister gegen einen Fahrradcomputer zum Erfassen der in Kürze zu radelnden Kilometer ein. Als „Stadtradel-Star“ komplett aufs Rad umzusteigen, habe sie erst vor kurzem beschlossen, so Gertrud Welper. „Wege nach Münster oder Borken komplett mit Rad und Bus zu bewältigen, ist sicherlich noch einmal eine besondere Herausforderung. Und die nehme ich an!“, bekräftigte die grüne Ratsfrau aus Vreden.
Sie wird einmal wöchentlich im „Stadtradeln-Blog“ im Internet über ihre Erfahrungen berichten.

Die bundesweite Aktion startet am 1. Mai. Aus dem Kreis Borken haben sich schon über 1000 Radler angemeldet – aus Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Reken und Rhede und Vreden. Alle können für ihren Heimatort Kilometer sammeln. pd/ewa MZ vom 29.04.17

Anmelden kann man sich für diese Aktion unter Stadtradeln/Vreden

Die letzten großen Bäume

…an der Winterswijker ;-)) Straße sind der Kettensäge zum Opfer gefallen. Der Alleecharakter ist auf einige Jahrzehnte verloren.

Qualifizierte Beratung zuerst

In letzter Zeit sind in Vreden doch so einige Bäume kurzerhand gefällt worden, sei es im Stadtpark oder an der Ringstraße.
Die grüne Ratsfraktion hat deshalb einen Antrag an den Rat gestellt:

Städtische Laubbäume ab einem Stammumfang von 120 cm und Nadelbäume ab einem Stammumfang von 150 cm – gemessen in 100 cm über dem Erdboden – dürfen ohne Beschluss des Bau-, Planungs- und Umweltausschuss weder gefällt noch gekappt werden.
Als Begründung kurz folgende Punkte: Um den Vredener Baumbestand im Stadtgebiet besonders zu schützen, sollte eine qualifizierte Beratung im Umweltausschuss erfolgen. Bäume dienen der Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes. Sie sollen wegen ihrer Seltenheit, Eigenart und Schönheit sowie zur Belebung, Gliederung oder Pflege des Orts- und Landschaftsbildes erhalten und gepflegt werden. Außerdem dienen sie zur Verbesserung des Klimas im Siedlungsbereich

Vor 20 Jahren

…gepflanzt. So ist aus dem kleinen Bäumchen doch ein stattlicher Baum geworden. Hoffen wir mal, dass er die Baumaßnahmen heil übersteht!

Klimaschutz braucht alle

Es ist enorm, was wir für den Klimaschutz erreichen können, wenn jede und jeder Einzelne etwas beiträgt. Wir machen Schluss mit Stromfressern, CO2-Schleudern, Wärmeverschwendern! Schauen Sie sich die Tipps und Filme an und teilen Sie diese im Freundes- und Kollegenkreis sowie in der Familie. Zusammen ist es Klimaschutz.

Handlungskonzept Flächenverbrauch

 Sehr geehrter Herr Bürgermeister, die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen stellt folgenden Antrag:

 Die Stadt Vreden erstellt ein Handlungskonzept Flächenverbrauch.

Begründung: Im Zuge des vom Kreis Borken erarbeiteten Projekts Region in der Balance haben mehrere kreisangehörige Kommunen Handlungskonzepte zum Flächenverbrauch erstellt. Insbesondere der Generationenwechsel in älteren Baugebieten sollte von der Stadt Vreden aktiv begleitet werden. Durch diese Begleitung könnte der Flächenneuverbrauch und der Zubau von Infrastruktur gebremst werden.

 Mit freundlichen Grüßen, Gerd Welper, Fraktionsvorsitzender

„Verkehrskonzept soll helfen“ MZ vom 18.07.14

…Antwort auf den Artikel:

In dem Artikel wird erwähnt, dass Vreden ein Verkehrskonzept fehle. Dabei wird aber nur immer an Autoverkehr und fehlende Parkplätze gedacht und nicht wie die Innenstadt für Fußgänger und Radfahrer attraktiver gemacht werden könnte.
Übrigens haben schon mehrere Planer festgestellt, dass es in der Vredener Innenstadt genügend Parkplätze gibt, die ein Erreichen der Geschäfte in kurzem Abstand ermöglichen. Wissenschaftlich festgestellt wurde, dass Menschen Fußwege gefühlt zu lang einschätzen. Dabei hilft ein kleiner Exkurs zu Karl von Frisch (nachzuhören bei: http://fahrrad.io, Podcast Nr. 45, ab 17:54 min).
In dem Zusammenhang sollte auch mal über Parkraumbewirtschaftung nachgedacht werden, um das Dauerbelegen der Innenstadt-Parkplätze durch die Angestellten zu verhindern.
Im Übrigen geht der Trend in Städten dahin Autos aus der Innenstadt herauszuhalten.Wir sollten eher die Fahrradfreundlichkeit unserer Stadt fördern. Was fehlt ist ein sinnvolles Radwegekonzept, in dem z.B. festgelegt wird in welcher Reihenfolge Radwege repariert werden (Katastrophe sind die Radwege zum Industriegebiet und an der Oldenkotter Straße). So könnte Vreden auch für Besucher/innen von außen attraktiver werden. Vorstellen könnten wir uns auch Fahrradstraßen, um Schüler/innen deren Sicherheit auf dem tagtäglichen Schulweg zu garantieren.
Was fehlt, ist auch ein Konzept wie wir unsere Innenstadt attraktiver machen können, – nicht indem wir versuchen große Markenfirmen nach Vreden zu locken, was von diesen seit Jahren abgelehnt wird. Was finden wir denn so toll, wenn wir in die kleinen niederländischen Nachbarorte kommen?: u. A. viele kleine Läden, die Außergewöhnliches anbieten. Wir Vredener/innen haben es auch selbst in der Hand: Mal wieder in der Innenstadt einkaufen, anstatt alles übers Internet zu bestellen.
Recht geben wollen wir Markus Thesing bei seinem Einwand, dass bessere Orientierungsmöglichkeiten für Sehenswürdigkeiten und Geschäfte notwendig sind. Das ließe sich leicht durch dementsprechende Beschilderung bewerkstelligen.
Warum vermarkten wir nicht noch besser das, was Vreden schon jetzt liebens- und lebenswert macht: Vreden als Rad-, Natur- und Kulturstadt.
Für die/den gesuchte/n City-Manager/in gibt es auf jeden Fall einiges zu tun.

Helma & Uli Benke